RFID-Projekt von Deister Electronic und B&M Tricon optimiert Warenein- und -ausgangsprozesse
Als Schlossereibetrieb gegründet, ist AL-KO Kober heute ein weltweit agierendes Industrieunternehmen. Um die innerbetrieblichen Warenflüsse zu optimieren, hat das Unternehmen zusammen mit B&M Tricon und Deister Electronic ein innovatives RFID-Projekt realisiert.Im ersten Schritt sollte eine Protokollierung des Warenein- und -ausgangs automatisch und lückenlos erfolgen. Daraufhin wurde nach dem Proof of Concept (POC) der Werksverkehr zwischen den beiden Standorten Lutherstadt Wittenberg und Jettingen/Scheppach optimiert.
Hierbei kommt eine RFID-Gate-Lösung mit jeweils vier Lesegeräten UDL500 von Deister Electronic an einer DCU pro Standort zum Einsatz.Die Gehäuseteile für Großklimaanlagen werden in Wittenberg zu Kits zusammengestellt. Eine Lieferscheintasche ist mit einem On-Metal-Tag versehen. Dieser Tag wird mit dem UDL50 beschrieben, der direkt aus SAP ansteuerbar ist.
Noch bevor die Paletten auf dem Lkw verladen werden, fährt der Stapler durch das Gate. Dabei wird automatisch erfasst, was beziehungsweise welche Gehäusekits verladen wurden. Die Daten werden direkt in das AL-KO-SAP-System übermittelt. SAP erzeugt dann den Lieferschein und sendet den Lieferavis automatisch an die Niederlassung in Jettingen-Scheppach, wo entsprechend der zu erwartenden Gehäuseteile die Produktion geplant wird. Bei der Entladung des Lkws in Jettingen- Scheppach wird die Ware wieder durch ein Gate gefahren, unmittelbar in SAP erfasst und gebucht. Somit erhält die Arbeitsvorbereitung just-in-time die Information über den Wareneingang. Zeitnahe Buchungen ermöglichen eine bessere Produktionsplanung. Das Projekt wurde im Juni 2010 in den Live-Betrieb überführt.Bild: AL-KO KOBER AG


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...







