Perfekt auf Draht
Das Unternehmen Preh optimiert logistische Prozesse weltweit mit Handheld-Computern vom Typ 7535 von Psion Teklogix. Eingesetzt wird die Lösung im Wareneingang, in der Ein-, Aus- und Umlagerung sowie im Versandprozess. Hier dienen die Geräte der Erfassung von Waren, die im Rahmen von Inter-Company-Prozessen angeliefert werden, der Generierung von Transportaufträgen sowie der Auslieferung von Waren an die Endkunden. Mit der Lösung beseitigt das Unternehmen Ineffizienzen in den Lagerprozessen und erzielt damit eine Produktivitätssteigerung. Die Geschwindigkeit der Prozesse wird durch die perfekte Abstimmung der Transaktionen auf die mobilen Geräte deutlich erhöht.
Die Preh-Gruppe mit Sitz in Bad Neustadt an der Saale hat im Jahr 2009 einen Gesamtumsatz von etwa 249 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Unternehmen setzt seit seiner Gründung durch Jakob Preh im Jahr 1919 auf Erfindungen. Der „Preh-Funk" beispielsweise ist eines der ersten Rundfunkgeräte überhaupt. Heute konzentriert sich Preh Automotive auf Bediensysteme im Fahrzeuginterieur, auf Sensorsysteme, Steuergeräte und Montageanlagen. Das Unternehmen legt größten Wert auf Flexibilität und Schnelligkeit bei der Entwicklung und Fertigung maßgeschneiderter Produktlösungen.
Präzision durch Handhelds
Da Preh all seine mobilen Lösungen an den Standorten in Portugal, Frankreich, Mexiko und den USA über ein zentrales System am Heimatstandort im fränkischen Bad Neustadt an der Saale anbindet, ist vor allem die Latenzzeit der Anbindung kritisch. Die reibungslose Abwicklung aller logistischen Prozesse im Wareneingang sowie im Lagerbereich zwischen dem Stammwerk und den ausländischen Betriebsstandorten sowie zwischen der Preh-Gruppe und den End-Kunden besitzt einen extrem hohen Stellenwert. Die Exaktheit und die Qualität der zu erfassenden Daten wird in der hart umkämpften Zuliefererbranche zum wettbewerbskritischen Faktor. „Wir können uns bei der Warendisposition keine Fehler erlauben", erklärt Martin Limpert, Department Head Organisation und User Support bei Preh. „Zuverlässigkeit und Gründlichkeit sind wettbewerbsentscheidende Kriterien." Um die notwendige Präzision realisieren zu können, setzt Preh Handheld- Computer 7535 G2 von Psion Teklogix ein, die neuerdings über smiScan des brandenburger Software-Unternehmens Smilog angebunden sind.
Datenqualität als Wettbewerbsfaktor
Mit der Lösung ist das Unternehmen in der Lage, alle Prozesse aus dem SAP-System direkt auf den Handheld-Computern abzubilden. Somit werden innerhalb der SAP-Umgebung Meldungen generiert, die an jedem Standort abrufbar sind. Folglich sind alle bereits vollzogenen und alle geplanten Wareneingänge systemisch erfasst. Bei den Lagerungsprozessen verwaltet die Lösung sämtliche Quittierungen von Transportaufträgen und Transportbedarfen sowie alle Ein-, Aus- und Umlagerungsprozesse. Die Barcodefunktionalitäten sichern zudem sämtliche Warenbewegungen innerhalb der Läger ab, sodass keine Güter falsch eingelagert werden. „Zur Absicherung des Versand- und Lagerprozesses von Mexiko zu unseren Kunden in den USA ist diese Lösung bei unserem externen Versandlager im Einsatz und wird von Mitarbeitern dieser Versandfirma bedient", erklärt Limpert.
Lesen Sie den kompletten Beitrag im zweiten Teil der Automatisierungsreportage in der Oktoberausgabe von „RFID im Blick".
Bild: PSION Teklogix GmbH


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