Home Forschung und Entwicklung AutoID/RFID-Labor der TH Wildau entwickelt Prüfeinrichtung für RFID-Gates

AutoID/RFID-Labor der TH Wildau entwickelt Prüfeinrichtung für RFID-Gates

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Testaufbau wurde auf Basis der aktuellen Vorschriften des Runden Tisches ‚RFID Systeme für Bibliotheken' auf dem 3. Wildauer Symposium vorgestellt

Mit 120 Teilnehmern konnte das diesjährige 3. Wildauer Symposium ‚RFID und Medien' mehr Besucher als im vergangenen Jahr verzeichnen. Ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm, das auch kritische Themen aufgriff und Gelegenheit zur Diskussion bot, kam bei den Teilnehmern gut an. Im Rahmen des Symposiums präsentierte Hardy Zissel, Leiter Messfeld und Projektmanagement, den Besuchern interessante Messaufbauten aus dem AutoID/RFID-Labor der TH Wildau. „Die eine Messeinrichtung wurde installiert, um sich einen Überblick über die Qualität eines Gates verschaffen zu können. Diese entstand auf Basis des Runden Tisches ‚RFID Systeme für Bibliotheken', an welchem zurzeit eine Vorschrift entwickelt wird, nach der die Qualität eines Gates fundiert und reproduzierbar bestimmt werden kann", erklärt Zissel gegenüber „RFID im Blick".

Prüfvorschriften für RFID-Gates in Bibliotheken präsentierte Hardy Zissel im Rahmen eines Messaufbaus auf dem 3. Wildauer Symposium ‚RFID und Medien‘.
Prüfvorschriften für RFID-Gates in Bibliotheken präsentierte Hardy Zissel im Rahmen eines Messaufbaus auf dem 3. Wildauer Symposium ‚RFID und Medien‘.
Der Aufbau sieht vor, dass Transponder auf Prüfkörpern auf definierten Linien mit zwei verschiedenen Geschwindigkeiten das Gate durchfahren. Damit werde überprüft, ob Medien auch bei schnellen Geschwindigkeiten identifiziert werden können. Die Prüfvorschrift sieht zudem vor, dass die Durchfahrt der Objekte auf verschiedenen Höhen getestet wird. Geprüft wird auch, wie Störfaktoren, wie beispielsweise metallenes Umfeld, auf die Leseerkennung einwirken. „Wir haben großes Interesse daran, dass sowohl Bibliotheken als auch Geräteanbieter einen großen Gewinn aus den Tests ziehen", so Zissel.

Im August 2009 wurde laut Zissel die Erarbeitung der Prüfvorschrift mit sechs international agierenden Unternehmen gestartet und seit Anfang des Jahres hat die TH Wildau die erste Version des Testaufbaus erstellt. Die Testanordnungen seien insbesondere auf HF ausgelegt, da diese Frequenz hauptsächlich in Bibliotheken genutzt werde. „Die zweite Anordnung fungiert als eine Art „Mikrometerschraube", mit welcher hochpräzise Messergebnisse bezüglich der Eigenschaften von Transpondern generierbar sind, die sich auf große Stückzahlen hochrechnen lassen. Sie stellt eine wichtige Grundlage zur Erstellung der Prüfkörper für die Untersuchung der Gates dar."

Bild: RFID im Blick

 

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