Testaufbau wurde auf Basis der aktuellen Vorschriften des Runden Tisches ‚RFID Systeme für Bibliotheken' auf dem 3. Wildauer Symposium vorgestellt
Mit 120 Teilnehmern konnte das diesjährige 3. Wildauer Symposium ‚RFID und Medien' mehr Besucher als im vergangenen Jahr verzeichnen. Ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm, das auch kritische Themen aufgriff und Gelegenheit zur Diskussion bot, kam bei den Teilnehmern gut an. Im Rahmen des Symposiums präsentierte Hardy Zissel, Leiter Messfeld und Projektmanagement, den Besuchern interessante Messaufbauten aus dem AutoID/RFID-Labor der TH Wildau. „Die eine Messeinrichtung wurde installiert, um sich einen Überblick über die Qualität eines Gates verschaffen zu können. Diese entstand auf Basis des Runden Tisches ‚RFID Systeme für Bibliotheken', an welchem zurzeit eine Vorschrift entwickelt wird, nach der die Qualität eines Gates fundiert und reproduzierbar bestimmt werden kann", erklärt Zissel gegenüber „RFID im Blick".
Im August 2009 wurde laut Zissel die Erarbeitung der Prüfvorschrift mit sechs international agierenden Unternehmen gestartet und seit Anfang des Jahres hat die TH Wildau die erste Version des Testaufbaus erstellt. Die Testanordnungen seien insbesondere auf HF ausgelegt, da diese Frequenz hauptsächlich in Bibliotheken genutzt werde. „Die zweite Anordnung fungiert als eine Art „Mikrometerschraube", mit welcher hochpräzise Messergebnisse bezüglich der Eigenschaften von Transpondern generierbar sind, die sich auf große Stückzahlen hochrechnen lassen. Sie stellt eine wichtige Grundlage zur Erstellung der Prüfkörper für die Untersuchung der Gates dar."
Bild: RFID im Blick


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






