Verwechslungsgefahr gebannt!
In der Sortier- und Zuführtechnik müssen häufig schwer entwirrbare Kleinteile lagerichtig zugeführt oder prozesssicher verarbeitet werden. Eine besondere Herausforderung sind unterschiedliche Federn, die optisch kaum zu differenzieren sind, weil sie sich beispielsweise bei gleicher Federlänge nur in der Federkonstante unterscheiden. Geht es um Komponenten für sicherheitsrelevante Applikationen wie etwa ABS- und EPS-Steuerungssystemen, implementiert das Unternehmen Mafu Automation an den Zuführ- und Sortiereinrichtungen an zwei Schlüsselpositionen Sicherheitsmechanismen. Seit Herbst 2009 sorgt das Balluff-RFID-System BIS C bei Mafu dafür, dass nach dem Einbau der austauschbaren Trommeln an Sortier- und Zuführeinrichtungen nur die passende Konfiguration den Betrieb aufnehmen kann.
Zwei RFID-Datenträger an jeder der Trommeln und jeweils ein Lesegerät am Maschinenrahmen überwachen dies. Dazu ruft der Lesekopf bei jeder halben Trommelumdrehung aus den entsprechenden Datenträgern die Federnummer ab. Ein zweiter, unabhängiger Sicherheitsmechanismus sorgt schon beim Befüllen dafür, dass Verwechslungen so gut wie ausgeschlossen sind. Die Klappe am Einfülltrichter öffnet sich erst, wenn zuvor die richtige Federnummer eingegeben wurde.
Je nach Anlage erfolgt die Authentifizierung wahlweise über Datamatrix- oder Barcode auf dem Etikett des Federbeutels oder durch direkte Eingabe der Federnummer in die Steuerung. Stimmen diese nicht mit den Vorgaben überein, lässt sich die Trommel erst gar nicht befüllen. Darüber hinaus ist sichergestellt, dass sich ein geöffneter Einfülltrichter von selbst nach 30 Sekunden verschließt.
Bild: Balluff GmbH


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






