Ganzmetall-RFID-Tags trotzen Faserzement und Wash-Down-Reinigung
Beim Unternehmen Eternit im westfälischen Werk Beckum erfolgt die Fertigung der Fassadentafeln und Dachplatten aus dem gleichnamigen Material. Dabei wird der Rohstoff, im Wesentlichen ein Gemisch aus Zellulose, Kunststofffasern, Zement und Wasser, mit großen Schlauch- und Kreiselpumpen befördert. Diese verschmutzen prozessbedingt teilweise sehr stark und müssen zur Sicherstellung der Funktion und für Wartungszwecke daher regelmäßig mit Hochdruckreinigern gesäubert werden. Aufgrund der bei der Reinigung auftretenden starken mechanischen Belastung verwendet Eternit statt eines Typenschilds seit März 2009 Ganzmetall-RFID-Tags von Contrinex zur dauerhaften und eindeutigen Identifizierung der Pumpen.
Die rund einhundert im Beckumer Eternit-Werk eingesetzten Stoffpumpen haben unterschiedliche Funktionsweisen, Leistungsdaten und Spezifikationen. Allen gemein ist jedoch, dass sich die Aggregate durch das oben genannte Gemisch und weitere Zusatzstoffe schnell von außen und innen zusetzen. Die Anforderungen, die Eternit an eine funktionierende Kennzeichnungslösung stellte, waren dementsprechend hoch: Die Identifikationsmethode an den Ausrüstungen musste verschmutzungs-, laugen- und wasserresistent sein sowie trotz Belägen lesbar bleiben. Fündig wurden die Beckumer bei den Ganzmetall-RFID-Tags von Contrinex. Bei den verwendeten Pumpen kommen die RFID-Tags vom Typ RTM-0260-000 zum Einsatz. Diese nur sechs Millimeter flachen und im Durchmesser 26 Millimeter großen Datenträger sind mit einer mittigen M5-Senkschraubenbohrung versehen und lassen sich so einfach, fest und bündig mit dem Untergrund verschrauben. Bisher wurden circa 30 Pumpen mit der mit der RFID-Technik ausgestattet.
Das Gehäuse der Ganzmetall-RFID-Tags besteht aus einer glatten Oberfläche aus V2A-Edelstahl (Werkstoffnummer 1.4301) und ist mit der Schutzart IP68 äußerst robust und schmutzunempfindlich. Obwohl die Komponenten inklusive der aktiven Flächen metallummantelt sind, verfügen sie über vergleichbare Schreib-/Leseabstände wie herkömmliche Kunststoffgeräte. Möglich wird dies durch die patentierte ConIdent-Technologie. Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen sind die Ganzmetall-Datenträger außerdem vollbündig in Metall einbaubar, was die Komponenten zusätzlich vor mechanischer Beschädigung schützt und garantiert, dass die Datenübertragung auch im metallischen Umfeld problemlos abläuft.
Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Novemberausgabe von „RFID im Blick".
Bild: Contrinex GmbH


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...





