Forschungsprogramm prüft neuartige Batterie für Einsatz in aktiven RFID-Transpondern
Die Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart hat einen gedruckten, aufladbaren Akku entwickelt. Einsatzmöglichkeiten der NiMH-Akkus sehen die Forscher bei Smart-Cards, Smart Objects oder bei aktiven RFID-Transpondern. Der Akku eigne sich aufgrund der Herstellungs- und Materialkosten von wenigen Cents für die Serienproduktion und könnte beim Einschieben in Lesegeräte oder über Solarzellen aufgeladen werden. Die Hersteller verwendeten keine Schwermetalle wie Cadmium oder Quecksilber, sondern den Rohstoff Nickel-Metallhydrid.
Vielschichtige Energiequelle
Der Akku besteht aus insgesamt sechs Schichten, die zwischen zwei Foliensubstraten von Etifix luftdicht eingeschlossen sind. Seine Leistung sei durch die unterschiedliche Dicke der gedruckten Schichten und deren Fläche beeinflussbar. „Unsere gedruckten Akkus verhalten sich wie konventionelle Akkus. Eine einzelne NiMH-Akkuzelle liefert eine Spannung von 1,2 Volt. Die Lebensdauer eines solchen Akkus ist vergleichbar mit der vom konventionellen AA-Typ. In einem Dauertest von etwa 3 000 Stunden wurden gedruckte Akkus weit über hundert Mal be- und entladen", erläutert der Projektbetreuer Michael Wendler von der HdM. Das Projekt wird im Rahmen des Forschungsprogramms „FHProfUnd" vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung unterstützt und von Varta Microbattery sowie Etifix auf drei Jahre gefördert.
Bild: Hochschule der Medien (HdM) Stuttgart


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






