Mehr Zeit für Kunden und entlastete Mitarbeiter durch RFID-Technologie
Die Stadtbibliothek Leipzig plant, im Zuge einer Gebäudesanierung auf RFID-Technik umzurüsten. Vorgesehen sei, rund 850 000 Medien mit RFID-Etiketten auzustatten. Eine Sortieranlage soll Ende 2011 die routinemäßigen Vorsortierarbeiten übernehmen und die Kunden sollen ihre Medien selbst verbuchen und auch außerhalb der Öffnungszeiten zurückgeben können. Die Betreiber versprechen sich von der Automatisierung der Ausleihe und Rückgabe verkürzte Wartezeiten und entlastete Mitarbeiter. Diese könnten sich dann wieder stärker auf ihre eigentlichen Kernaufgaben wie die Kundenberatung und Leseförderung konzentrieren. Die RFID-Technologie werde zwischen 2011 und 2014 in allen städtischen Bibliotheken in Leipzig eingeführt. Die Gesamtkosten für die Neuerungen lägen bei rund 1,25 Millionen Euro.
Im Oktober 2010 wurde die Vorlage, welche die Einführung von neuer Bibliothekstechnologie vorsieht, von Leipzigs Oberbürgermeister bestätigt. Mitte Dezember erwarten die Bibliotheksbetreiber die Bestätigung des Stadtrates und dann werde die Ausschreibung der RFID-Technologie beginnen. Zum Einsatz sollen Chips mit einer Frequenz von 13,56 MHz kommen.
„Wir wollen spätestens im Sommer des nächsten Jahres mit der Konvertierung beginnen, damit die Stadtbibliothek, die sich wegen Sanierung derzeit in einem Interim befindet, schon mit einem "RFID bearbeiteten" Medienbestand zurück in das sanierte Gebäude ziehen kann. Die Neueröffnung der Bibliothek 2012 soll auf jeden Fall mit neuer Bibliothekstechnologie gefeiert werden", sagte Heike Scholl, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Leipzig.
Foto: Snezana Skundric (Fotolia.com)


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






