Aus RFID-Tags werden induktiv gekoppelte Sensoren
Dem Team um Dr. Radislav Potyrailo von General Electric Global Research im Staat New York gelang es, passive 13,56 RFID-Tags in induktiv gekoppelte Sensoren umzuwandeln. Die entwickelten Sensoren könnten Gaskonzentrationen im ppm- und ppb-Bereich und Biomarker im Atmen von Personen nachweisen, die auf ein bestimmtes Krankheitsbild hindeuten. Mithilfe der PCA-Methode (Principal Components Analysis) wurde das Resonanzspektrum des elektrischen Widerstandes gemessen und das Spektrum auf orthogonale Variablen reduziert. Den Wissenschaftlern gelang es mit diesem Ansatz nachweisen, dass ein Sensor „immun" ist gegenüber unerwünschten Störeinflüssen, wie diese beispielsweise durch Wasserdampf in der Atemluft auftreten, wie Dr. Radislav Potyrailo, Principal Scientist Chemistry Technologies and Material Characterization, gegenüber „RFID im Blick" erklärt.
Um mithilfe der Sensoren Abweichungen von üblichen Wertekonzentrationen festzustellen und zu analysieren, haben die Forscher ein „Biomarker Response"-Modell entwickelt. Die Methode könne überall dort angewandt werden, wo es darum gehe, flüchtige Substanzen aufzuspüren und eigne sich laut Dr. Radislav Potyrailo sogar zur Bestimmung des Frischegrades von Lebensmitteln. Außerdem arbeitet das Institut gemeinsam mit GE Healthcare in Westborough und Uppsala, Schweden, derzeit daran, diese RFID-Sensoren in Einweg-Komponenten der biopharmazeutischen Herstellung zu implementieren. Diese sollen einen Ansatz für das Monitoring wichtiger Herstellungsparameter liefern.
Bild :General Electric Global Research


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






