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Bauteileverfolgung im Flächenlager

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OrtungFraunhofer IFF erprobt Telematikmodul und RFID

Anfang 2010 erprobte das Fraunhofer IFF die aktive Verfolgung von Bauteilen in einem Flächenlager. Mittlerweile ist dieses System erfolgreich eingeführt und im Produktionseinsatz. Alle relevanten Bauteile sind inzwischen durch den Einsatz von Telematikmodulen auf der gesamten Werksfläche des Anwenders sicher ort- und verfolgbar. Die Zuordnung zwischen Bauteil und Telematikmodul geschieht mithilfe eines mobilen RFID-Readers und eines im Bauteil eingebrachten RFID-Tags (Digitales Typenschild). Damit gelingt es, die Sichtbarkeit und Sicherheit innerhalb der Prozesskette zu erhöhen.

Etwa können notwendige Transportprozesse (beispielsweise Um- oder Auslagerung) effizient ausgeführt und Beschädigungen frühzeitig erkannt werden. Das Modul besteht aus GSM, GPS- und Sensorikeinheiten und kann Messungen im Bereich Temperatur und Schock aufzeichnen. Ein intelligentes Systemmanagement sorgt für die Vermeidung unnötiger Datenübertragungen und längere Batterielaufzeiten. Alle Informationen werden auf einem Logistikleitstand aggregiert und den Verantwortlichen einfach, übersichtlich und intuitiv bedienbar präsentiert. Die gleiche Oberfläche steht auch für mobile Endgerate zur Verfügung.

Zukünftig soll das Modul auch mit einem RFID-Reader zu kombinieren sein, sodass kein mobiles Endgerät mehr benötigt wird. Trotz aller Anstrengungen bleibt jedoch die Energieversorgung noch ein „Sorgenkind". Um mehrere Monate oder Jahre Laufzeit überbrücken zu können, braucht es zukünftig noch stärkere und dennoch kostengünstige Batterien. Denn insbesondere schwacher GSM-Empfang oder extreme Temperaturen verkürzen die Lebensdauer der Batteriezellen.

Diese Technologien bilden die Basis zur dezentralen Steuerung von Prozessketten, um rechtzeitig auf Engpässe und Gefahren reagieren zu können. „Diese Technologien versetzen uns in die Lage aktiv zu handeln und nicht nur auf Probleme reagieren zu müssen. Die Einführung von mobilen Endgeräten in der Form von Tablet-PCs oder Smart Phones wird diese Entwicklung beschleunigen, da hier eine Verfügbarkeit der notwendigen Daten überall zwingend erforderlich ist", so Helmut Röben, Fraunhofer IFF.

Foto: Fotolia © Ideeah Studio


 

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