RFID-gestützte 24-Stunden-Bibliothek
Nachts um 23:00 Uhr ein Buch aus der Bibliothek ausleihen oder bei Urlaubsantritt ein Buch aus dem Automaten ziehen - und das direkt am Bahnhof. Bisher wurden solche Lösungen nur sehr spärlich realisiert. Um 24 Stunden an diversen Standorten Zugang zu entsprechenden Medien haben zu können, hat mk Sorting Systems auf der Bibliotheksmesse in den USA im Januar 2010 eine Lösung vorgestellt, die auf der RFID-Technologie basiert und jetzt auch ihren Weg nach Deutschland findet. „Der sogenannte ‚LibDispenser' ist ein rechteckiger Kubus, dessen Aufbau einem chaotischen Hochregallager gleicht. In dieser Box können Medien aller Art verkauft, verliehen oder zurückgeben werden. Das System arbeitet dabei vollautomatisch und funktioniert wie ein kleiner Buchhandel oder eine Bibliothek", erläutert Horst Twelkemeier, Leiter der Abteilung Bibliotheksautomation bei mk Sorting Systems, im Interview mit „RFID im Blick".
Das Grundmodul des LibDispenser, ein rechteckiger Bau mit Touchscreen-Terminal, speichert rund 876 Medien und umfasst eine Fläche von 2,40 Meter mal 1,20 Meter. Sollte der Bestand nicht ausreichen, kann ein weiteres Modul mit einer Fläche von 80 Zentimetern mal 1,20 Meter angedockt werden, sodass rund 390 weitere Produkte ausleihbar sind. „Speicherbar sind alle Medien, die eine Bibliothek bereitstellen kann, also neben Büchern auch CDs, DVDs, Zeitschriften und vieles mehr. Bezogen auf den Standort des LibDispensers beziehungsweise der Institution, die diese Lösung nutzen will, gibt es natürlich eine individuelle Auswahl der angebotenen Informationsträger. Denn beispielsweise können auch Krankenhäuser oder Schulen die Lösung nutzen und entsprechende Medien anbieten", erklärt Twelkemeier.
Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Dezemberausgabe von „RFID im Blick"


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






