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Smart Paper funkt in Computerzeitschrift

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Mithilfe eines Smart Papers mit integriertem RFID-Inlay erhalten Abonnenten der Computerzeitschrift „Chip“ über eine gesicherte Authentifizierung Zugang zu Premium-Diensten.Tagstar liefert RFID-Inlay im Rahmen von Förderprojekt für den neuen Personalausweis

Der neue Personalausweis mit eingebauten Mikrocontroller und RFID-Interface wurde am 1. November der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mithilfe des Mediums sind internet-basierte Transaktionen durch eine gesichterte Authentifizierung möglich. „Um den meist skeptischen Bürgern diese Technologie näherzubringen, hat die Bundesregierung Fördermittel bereitgestellt. Eine dieser Fördermaßnahmen betrifft ein Projekt, welches wir mit dem Etikettenhersteller Bartsch und der Computerzeitschrift „Chip" absolviert haben", erklärt Klaus Simonmeyer, Sales Manager von Tagstar Systems, im Interview mit „RFID im Blick".

Bartsch International

In der Novemberausgabe des Computer-Fachmagazins „Chip" wurde den rund 150 000 Abonnenten ein USB-Lesegerät des Unternehmens SCM Microsystems sowie ein Smart Paper von Bartsch mit integriertem RFID-Inlay von Tagstar beigelegt. Ziel ist es die Nutzer mit den Funktionalitäten des neuen Personalausweises vertraut zu machen, indem diese mithilfe der beigelegten Materialien demonstriert werden.

Der Nutzer verbindet den Reader per USB-Port mit seinem PC und installiert den Treiber. Im beigelegten Smart Paper ist ein raustrennbares kleines Papier-Ticket im Scheckkartenformat integriert, welches über ein RFID-Inlay verfügt. Der User loggt sich über seinen Browser in das Chip-Webportal ein. Anschließend hält er das RFID-Ticket über den Leser, welcher über das Webportal den Nutzer authentifiziert und ihn für Premium-Dienste freischaltet. „In den Inlay-Chips befindet sich jeweils eine UID, die im Vorfeld von uns geloggt wurde und in der Datenbank von Chip gespeichert ist. Über diese eindeutige ID wird der Abonnent als berechtigter Nutzer authentifiziert und erhält somit Zugang zu weiteren Diensten", erklärt Simonmeyer.

Laut des Sales Managers wurde das Projekt im Sommer 2010 gestartet. Eine Herausforderung bestand darin die Smart Paper so herzustellen, dass die Inlays nicht beschädigt werden, wenn beispielsweise mehrere Hefte im Versand übereinander liegen.

„Das Projekt dient dazu der breiten Skepsis der Bevölkerung hinsichtlich des Zugriffs auf Online-Dienste mit Sicherheitsdokumenten entgegenzuwirken. Da der neue Personalausweis zudem noch sehr kostspielig ist, ist es wichtig, den Menschen die Vorteile des Mediums aufzuzeigen", lautet das Fazit von Simonmeyer.

Bild: TagStar Systems GmbH

 

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