Beim SAW-Symposium vom 11. bis 12. November 2010 am Faakersee in Kärnten, Österreich, drehte sich alles um die SAW-Sensorik.
Experten berichteten über den neuesten Entwicklungsstand in der Forschung und aktuelle Anwendungen in der Industrie. Mit der Veranstaltung mit 60 Teilnehmern zeigt sich der Alfred Binder, Manager Research und Development und Conference Chairman vom Organisator Carinthian Tech Research (CTR), überaus zufrieden.
Eine große Nachfrage nach SAW-Sensoren besteht für hohe Umgebungstemperaturen um die 900 Grad Celsius. Dauerhafte Tests bei 800 Grad Celsius konnten bereits über mehrere Monate durchgeführt werden. Diese erfolgten mit Sensoren auf einer Turbinenschaufel eines Flugzeugtriebwerks", berichtet Alfred Binder über die neuesten Erkenntnisse aus der Forschung. Hochtemperaturanwendungen im Fokus der Industrie „High-Temperature-Anwendungen machen die SAW-Technik insbesondere interessant für Industriezweige wie Aviation, die Stahl oder Automobilindustrie".
Die von CTR entwickelten SAW-Sensoren werden beispielsweise zur Identifikation von Schlackentiegeln in der Stahlindustrie verwendet. Aktuell arbeiten die Forscher aus Kärnten zusammen mit Rolls Royce im Rahmen eines EU-Projekts an der Temperaturmessung von Turbinenteilen. Die Technologie wird aber auch für die Gastronomie, beispielsweise für die Integration in Bratenspieße, oder die Medizintechnik bedeutsam. Entwicklungspotenzial sieht der Experte vor allem beim Sensor- Reading. „Bisher konnte nur ein Sensor pro Antenne ausgelesen werden, das versuchen wir jetzt auf vier Sensoren auszuweiten, um damit die Pulk- und Multisensorfähigkeit in der Stahlindustrie zu verbessern.
Bild: CTR Carinthian Tech Research AG


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






