Bekleidungshändler prüft nach erfolgreichem Proof-of-Concept RFID-Rollout
Der Bekleidungshändler S.Oliver hat eine viermonatige Proof-of-Concept-Phase für den RFID-Einsatz in drei eigenen Stores abgeschlossen. Ziel war es, Out-of- Stock-Situationen aufzudecken und zu prüfen, inwieweit der RFID-Einsatz die Bestandsgenauigkeit und -sicherheit für NOS-Ware im Store erhöht, um durch ein zielgerichtetes Replenishment die Warenverfügbarkeit und somit die Umsätze zu steigern.
Sämtliche circa 4 000 Artikel der NOS-Ware (Never-out-of-Stock) in den zentralen Distributionszentren von S.Oliver in Rottendorf bei Würzburg und in Münchberg wurden im Zeitraum von Juni bis September 2010 mit EPC Gen2-Hängeetiketten von Avery Dennison versehen. Abgebildet wurden die RFID-Prozesse vom Warenausgang im DC über den Wareneingang in den Stores bis auf die Fläche (Instore-Replenishment, Bestandserfassung, Größencheck und Inventur).
Zum Einsatz kam als zentrale Middleware die RFID-Plattform des Unternehmens Gebit Solutions mit dem Fashion-Modul-Set. In den Stores erfolgte über die Software sowohl die Ansteuerung der Deckenantennen im Warenein-/ausgang und im Übergangsbereich Back-/Frontstore als auch der mobilen PL 3000 Handheld-Geräte von Nordic ID sowie der RFID-Drucker.
Laut Uwe Quiede, Senior Consultant beim Beratungsunternehmen Tailorit, wurde der Proof-of-Concept erfolgreich abgeschlossen. „Es konnte klar nachgewiesen werden, wo Bestandslücken entstehen. Auch in den Prozessen im RFID-gestützten Wareneingang sowie den Aufnahmeprozessen auf der Fläche konnten wir eine erhebliche Beschleunigung und damit eine Effizienzsteigerung feststellen. Bei der Bestandsaufnahme mit den mobilen Geräten wurden bis zu 3 500 Tags pro Stunde und Person gelesen. Dies bedeutet eine Beschleunigung um den Faktor 10 bis 15", so der RFID-Experte.
Bild: Kimago


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...





