Neuer Personalausweis mit RFID-Chip soll Kommunikation mit städtischer Verwaltung sicherer machen.
Die Stadt Münster hat heute auf ihren Internet-Seiten erste Formulare online gestellt, welche die elektronische Identität (eID) des neuen Personalausweises nutzen. Damit lasse sich die Internet-Kommunikation zwischen Verwaltung und Inhabern des neuen Personalausweises sicherer gestalten. Zudem wird laut citeq, dem städtischen IT-Dienstleister, die Mehrfacherfassung von Daten vermieden.
In Münster dienen die ersten eID-Formulare zur Bestellung von Karten beim Vermessungs- und Katasteramt sowie der Anmeldung von Elektrogroßgeräten zur Abholung und Entsorgung durch die Abfallwirtschaftsbetriebe. In Hagen können Bürger Hunde mit eID-Formularen an- und abmelden und ihr Einverständnis dafür geben, dass ihre Kinder Medien aus der Stadtbücherei entleihen dürfen.
Realisiert wurden die neuen Formulare von Münsters citeq. Bei der Entwicklung haben die Münsteraner mit dem Hagener Betrieb für Informationstechnologie (HABIT) zusammengearbeitet, die ebenfalls erste eID-Formulare online gestellt haben. Weitere Technologie-Partner sind das Bremer Unternehmen bos und procilon aus Leipzig. Während bos den eID-Service - realisiert mit der Lösung Governikus Autent - bereit stellt, übernimmt die Integrationsplattform ProGOV der Firma procilon die Anbindung der Anwendungen an den eID-Service.
Bild: citeq


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






