RFID-basiertes Fahrtenbuch mit integrierter Führerscheinkontrolle soll Fahrtenmanipulationen im Gewerbe verhindern
Kernelement des Fahrtenbuch-Management-Systems CarSync-Log von Vispiron ist ein RFID-Label, das als zusätzliche Kennung auf dem Führerschein klebt, ohne diesen zu verändern oder zu beschädigen. Der RFID-Leser dient zur Fahreridentifikation und für die Manipulationssicherheit des Fahrtenbuchs sorgt der Anschluss an den CAN-Bus. So könne zu jedem Zeitpunkt der genaue Kilometerstand nachgewiesen werden. Für die Führerscheinkontrolle nutzt das Münchner Technologieunternehmen einen NXP-Chip und RFID-Karten von Sonmicro Electronics.
„Die Erfolge des Fahrtenbuchs zeigen sich insbesondere dort, wo bisher ausschließlich dienstlich eingesetzte Fuhrparks transparent und manipulationssicher gegen Berechnung auch der Privatnutzung zugeführt werden können und damit die Mitarbeiterzufriedenheit steigt. Auch ist die Halterhaftung durch die automatisierte Führerscheinkontrolle deutlich reduziert", erläuterte Theodor Hermann, Junior Sales Manager von Vispiron, gegenüber „RFID im Blick". Das Fahrtenbuch-Management-System ist derzeit in Fuhrparks in Betrieb, die ein bis 400 Poolfahrzeuge besitzen.
Auch in anderen Branchen kommt das RFID-basierte Fahrtenbuch zum Einsatz von der freiberuflichen Architektin über mittelständische Bauunternehmen bis zu großen Stahlkonzernen. Insbesondere bei kommunalen Unternehmen gebe es eine enorme Nachfrage. „Ganz offensichtlich machen die lokalen Steuerbehörden aufgrund der desolaten Haushaltslage der Kommunen auch vor den Stadtwerken nicht mehr Halt. Sie entlarven die verdeckte, nicht versteuerte Privatnutzung der Fahrzeugflotten und versteuern diese nach", sagte Theodor Hermann.
Bild: VISPIRON AG


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






