CyberForum und BIKT sind neue Allianzpartner
Am zweiten Messetag der CeBIT 2011 stellte der Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi) seine neue Ausrichtung vor: Durch eine Satzungsänderung können sich IT-Mittelstandsverbände mit dem BITMi assoziieren, um diesen mit der Wahrnehmung ihrer Mittelstandsinteressen auf nationaler Ebene zu betrauen. Zwei Verbände sind eine solche Allianz bislang eingegangen: das Karlsruher Regionalnetzwerk CyberForum und der Bundesverband Informations- und Kommunikationstechnologie (BIKT).
„Für uns bedeutet es einen großen Aufbruch, zwei sehr wichtige Netzwerke zu assoziieren. Mit weiteren befinden wir uns in Gesprächen", sagt Dr. Oliver Grün, Vorstandsvorsitzender des BITMi. Das drängendste Thema für den BITMi sei aktuell der Fachkräftemangel. „Es gibt momentan etwa 30 000 offene Stellen. Bis 2015 prognostiziert TNS Infratest eine Verzehnfachung. Wir müssen die Potenziale nutzen, die wir in Deutschland haben." Duale Studiengänge seien zukunftsweisend. Jedoch müsse die Attraktivität des IT-Berufs gesteigert werden. „In den Schulen ist der Reiz noch nicht angekommen - es gilt vielerorts das Klischee eines langweiligen Programmiererberufs."
Mit einem Software-Qualitätssiegel will der BITMi die Attraktivität des IT-Standortes Deutschland steigern. „Das Siegel bietet eine belastbare Referenz, die kontrollierbar und kontaktierbar ist, das heißt es steht nicht nur ein Unternehmensname dahinter, sondern auch ein Ansprechpartner", sagt Grün. Martin Hubschneider, ebenfalls im Vorstand des BITMi, sieht die deutschen Softwarehersteller auf dem Vormarsch, auch wenn der Software-Markt stark US-dominiert ist. „Wir wollen den IT-Mittelstand bei europäischen IT-Entscheidern positionieren", sagt Hubschneider.
Bild: RFID im Blick


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