Psion präsentiert Vorteile von Open Source Mobility
Am dritten Messetag sprach Jürgen Heim, Geschäftsführer von Psion, im CeBIT Forum AutoID/RFID über seine Strategie Open Source Mobility (OSM). Den Rahmen bildete der Themenschwerpunkt Transport und Logistik am Donnerstagvormittag. Bereits im vergangenen Jahr stellte das Unternehmen Psion seine Idee von OSM in der Theorie vor. „Heute sind wir so weit, dass wir die ersten Hardware-Produkte präsentieren können. Für diese Demonstration ist uns das CeBIT Forum AutoID/RFID sehr wichtig", sagt Heim.
„Allein im Bereich Transport und Logistik gibt es weltweit 30 Millionen mobile Mitarbeiter und eine Technologiepenetration um die zwölf Prozent." Im Bereich Field Services spreche man von 60 Millionen mobilen Mitarbeitern bei einer Technologiepenetration mobiler Geräte von etwa acht Prozent. Somit liege in diesen Bereichen ein hohes Potenzial. „Gleichzeitig werden die Anforderungen immer individueller. Deshalb denken wir, mit unserer Differenzierungsstrategie OSM die richtige und zukunftsweisende Antwort gefunden zu haben."
Bei speziellen Bedürfnissen sei der Kunde auf der Suche nach maßgeschneiderten Lösungen. „Dem haben wir uns angenommen und eine modulare Plattformarchitektur entwickelt", erklärt Heim. So seien zurzeit 22 Erweiterungsmodule auf dem Markt, die rund 280 verschiedene Konfigurationen möglich machten. Wenn der Kunde seinen Prozess erweitern wolle, müsse er sein Gerät üblicherweise in ein Service-Depot zurücksenden. Das sei aufwendig und kostenintensiv. „Durch die Modularität unserer Geräte kann der Anwender die Erweiterung im Feld machen. Wir reagieren damit auf die Tatsache, dass Technologien immer schnelllebiger und kurzfristiger werden. Unserer festen Überzeugung nach ist das die Zukunft des Mobile Computing."
„Die Idee von Open Source tauchte erstmalig 1998 bei Netscape auf", sagt Heim. Den Gedanken der offenen Software, auf die jeder zugreifen und an der viele mit entwickeln könnten, übertrage Psion nun auf die mobile Hardware. „Wir öffnen unsere Hardware und öffnen uns als Unternehmen. So haben wir unter dem Schlagwort Open Innovation die Community ingenuityworking.com gegründet und treten via Web 2.0 mit Kunden, Partnern und Entwicklern weltweit in engen Kontakt."
Bei der Robustheit gebe es aufgrund der Modularität keine Einbußen. „Die Einsatzgebiete für unsere Geräte reichen von Kühlhäusern über Häfen und Bahnhöfe bis hin zur grünen Wiese", sagt Heim. „An all diesen Orten werden hohe Anforderungen an die Robustheit gestellt. Unsere Geräte werden diesem Anspruch in gleichem Maße gerecht wie bisher."
Bild: RFID im Blick


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