Geringes Vertrauen hemmt Entwicklung
Elektronische Signaturen und die elektronische Identifizierung (eID) und Authentifizierung können wichtige Instrumente sein, die es sowohl Nutzern als auch Anbietern ermöglichen, sich auf sichere, vertrauenswürdige und nutzerfreundliche Onlinedienste zu stützen, müssen aber in allen EU-Mitgliedstaaten funktionieren, um wirksam zu sein. Beispielsweise können eID-Funktionen auch im Zusammenhang mit dem neuen Personalausweis mit RFID-Chip eingesetzt werden. Ein geringes Vertrauen der Verbraucher und Unternehmen bei Transaktionen im Netz hemme nach jedoch die Entwicklung der Onlinewirtschaft in der EU, hieß es aus Brüssel. Die Europäischen Kommission startet daher eine öffentliche Konsultation zur elektronischen Signatur und Identifizierung (eID).
Neelie Kroes, die für die Digitale Agenda zuständige Vizepräsidentin der Kommission, erklärte hierzu: „Ich heiße alle Beiträge zu der Frage willkommen, wie wir online die Identität und Unterschrift von Personen bei Käufen und Verkäufen und bei Verwaltungsgeschäften, bei denen es auf hohe Sicherheit ankommt, am besten überprüfen können. Ich möchte dazu beitragen, dass alle Europäer ohne die Befürchtung online gehen können, betrügerischen Machenschaften im Netz zum Opfer zu fallen." Um dieses Problem anzugehen, wurde in der Digitalen Agenda für Europa die Überarbeitung der eSignatur-Richtlinie (1999/93/ EG) sowie eine Initiative zur gegenseitigen Anerkennung der elektronischen Identifizierung und Authentifizierung angekündigt.
Die Online-Konsultation soll bis zum 15. April 2011 laufen. Die Kommission werde die Ergebnisse dieser Konsultation bei der Überprüfung der geltenden eSignatur-Richtlinie und bei der Vorbereitung der geplanten Initiative berücksichtigen.
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Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






