Energieversorger optimiert Verwaltungsaufwand durch modulare Softwarelösung auf MDE-Geräten
Bei Energieversorgungsunternehmen wie der DEW21 in Dortmund oder den Stadtwerken in Bochum können jährlich bis zu 25 000 Belege für die lokalen Zählerablesungen anfallen. Die Sortierung erfolgte händisch, was nicht nur enormen Zeitaufwand verursachte, sondern auch den Verlust einiger Belege zur Folge hatte. Um die internen Prozesse besser kontrollieren zu können und papierlose Dokumentationen zu forcieren, setzt DEW21 auf mobile Handhelds und eine Softwarelösung des Unternehmens Manthey. Geplant sei zudem, bis zum Ende 2011 die Zähler in Dortmund mit RFID-Chips auszustatten, welche mit entsprechenden RFID-Handhelds auslesbar sind.
Die mobile Lösung für die Versorgungsunternehmen besteht aus MDE-Geräten, der integrierten Software von Manthey und einem PC-basierten Verwaltungsprogramm für die Versorgungsarten Strom, Gas, Wasser und Wärme. Sobald ein Auftrag in der Verwaltung eintrifft, wird dieser im System eingepflegt und anschließend auf das Handheld des Monteurs geschickt. Dies geschieht entweder über Dockingstations, indem der Disponent morgens für die jeweiligen Mitarbeiter die Aufträge verteilt oder per GSM, sodass der Monteur den Auftrag per Funk auf sein Handheld erhält.
Beim Endkunden notiert der Monteur die Zählernummer auf seinem Handheld. Im Falle von Wartungsarbeiten überprüft er auf seinem Handheld eine Checkliste und hakt entweder Felder ab oder trägt einen Wert ein. „Dafür haben wir ein Software-Modul in Form eines automatischen Generators programmiert, in welchem der Disponent einstellen kann, welche Werte abzufragen sind", so Torsten Manthey, Geschäftsführer des gleichnamigen Unternehmens. Im Falle eines Austausches der Einheit scannt der Monteur den jeweiligen Zähler-Barcode ein, um den Austausch zu quittieren.
Bild: MANTHEY GmbH


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






