Robuste Transponder für wetterfeste Reiter
Das Zeiterfassungsunternehmen Endurance Team Styria hat ein RFID-basiertes Zeitmesssystem für Pferderennen entwickelt. Jedes Pferd trägt ein Band mit einem RFID-Transponder um den Hals. Beim Massenrennstart passieren die Pferde ein RFID-Gate, das die Zeiterfassung auslöst. Nach dem ersten Rennabschnitt durchqueren die Pferde vor der Tierarztkontrolle erneut ein RFID-Gate und die Zeit wird registriert. Das Endurance Team Styria erprobte das System erstmalig bei der Europameisterschaft im Distanzreiten in Kreuth im August 2010.
Seit Herbst ist das System im Einsatz. Die Vorteile sind laut Systemanbieter B&M Tricon eine höhere Sicherheit beim Lesen der Daten. Zudem sollen Verwechslungen und Manipulationen verhindert und ein erhöhter Komfort für Reiter und das Zeitnehmer-Team erzielt werden.
Zum Einsatz kommen RFID-Transponder, Antennen und Lesegeräte von Deister Electronic. Das RFID-Zeitmesssystem besteht aus Computern mit eigener Zeitnehmungs-Software, RFID-Gates und LCD-Großdisplays. Die Notebooks sind in Alu-Transportkisten untergebracht und die Geräte über WLAN oder Kabel vernetzt.
Das System hält den rauen Witterungsbedingungen beim Distanzreiten Stand. Die Transponder sind unempfindlich gegenüber Regen, Schmutz, Kälte und Hitze und könnten auch bei Geschwindigkeiten von 40 Stundenkilometern augelesen werden. Das Endurance Team Styria besitzt laut B&M Tricon als einziges Zeitnehmungsunternehmen eine RFID-zertifizierte Messausrüstung.
Bild: B&M TRICON


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...







