North South Rail Project: Hochgeschwindigkeits-RFID im Bahnverkehr
In Saudi Arabien kommt im Rahmen des North South Rail Projects erstmals die RFID-Funktionalität des Thales-Hochgeschwindigkeitsportals zur Waggon- und Triebfahrzeugerfassung zum Einsatz. 2 400 Kilometer Gleis werden bei diesem Projekt quer durch die Wüste verlegt; 50 RFID-Anlagen werden als Teil des Thales CheckPoints, ein integriertes Sensorsystem zur automatischen Fahrzeugüberwachung, in Betrieb genommen.
Die RFID-Lösung von 7iD Technologies basiert auf EPCglobal-Standards und beinhaltet auch die Richtungserkennung. Ein kürzlich durchgeführter Geschwindigkeitstest des Unternehmens zeigte, dass eine fehlerfreie Richtungserkennung mit einem Tag noch bei 245 km/h möglich ist. Es kamen dabei passive UHF Class 1 Gen 2 Transponder zum Einsatz. Gerhard Gangl, Geschäftsführer der 7iD, freut sich über den Geschwindigkeitsrekord: „Die Testergebnisse zeigten zugleich, dass mit unseren Produkten noch weit höhere Geschwindigkeiten möglich sind (...)."
„Als Themenführer im Bereich Eisenbahnsystemtechnik setzt Thales alles daran, den Eisenbahnbetrieb noch effizienter und sicherer zu gestalten. Die automatische und auch bei hohen Geschwindigkeiten zuverlässige Erfassung und Überwachung des rollenden Materials gewinnt dabei an Bedeutung, da Züge auf immer weiteren Strecken ohne Kontrolle durch das Bahnpersonal unterwegs sind. In enger Zusammenarbeit mit Technologiepartnern wie 7iD sind wir in der Lage, unser Produkt- beziehungsweise Lösungsportfolio im Bereich Waggon- und Triebfahrzeugerfassung mittels passiver UHF-Technologie zu erweitern. Dabei setzen wir auf den international anerkannten Standard EPC Global Gen2, der kundenspezifisches Kodieren von Tags erlaubt", so Eduard Ulrich, Sales Manager Thales Rail Signalling Solutions.
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Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






