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Schmuggelwaren und Plagiate im Fokus

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Das Projekt SefLog prüft die Anwendung von modernsten Technologien, wie beispielsweise RFID, für den sicheren Container-Versand in Logistikketten.Nationales Projekt SefLog startet im März mit dreijähriger Laufzeit

Der Zoll Nord stellte im Frühjahr 2011 während eines Containerumschlags im Hamburger Hafen rund 1,3 Tonnen Kokain sicher. Laut Angaben des Zolls handelt es sich um den größten Rauschgiftfund, der jemals in Deutschland beschlagnahmt wurde. Die Sicherstellungszahlen von Zigaretten, Rauschgift und Plagiaten (Jahresbilanz des Zollfahndungsamtes Hamburg) belegen, dass Container beliebte „Behälter" für den kriminell motivierten Warenverkehr sind. Die Prävention und der Schutz vor Plagiaten sowie verbotenen Substanzen in Containern stehen im Fokus des kürzlich gestarteten Projektes SefLog.

Das Forschungsvorhaben will moderne Technologien für den funktionalen Einsatz innerhalb der Logistikkette prüfen und deren zukünft igen Einsatz bewerten. Verbotene Waren und Gefahrenherde noch vor dem Beginn der Logistikkette herauszufiltern, ist das erklärte Ziel.

„Im dreijährigen Forschungsprojekt SefLog geht es nicht um das ‚Entwickeln' neuer technischer Lösungen, sondern um das intelligente Vernetzen bestehender Technologien im Kontext von Kundenanforderungen, Sicherheitsregularien und der Interaktion mit Sicherheitskräften", erklärt Projektleiter Felix Köhler vom Hamburger Logistik Institut im Interview mit „RFID im Blick".

SefLog gliedert sich in acht Arbeitspakete. „Aktuell startet das HLI eine Befragung von Unternehmen, die in eine Container-Lieferkette involviert sind. Dies sind Umschlagbetreiber in Häfen, Transportunternehmen sowie Empfänger von Waren. Mit den Ergebnissen bilden wir eine komplette Lieferkette ab. Die erkannten Schwachstellen werden im Anschluss analysiert", erklärt Köhler.

Der Einsatz und die Prüfung von RFID-Systemen sei laut Köhler nach der Bestandsaufnahme geplant. Live-Demonstratoren werden veranschaulichen, wie RFID-Systeme illegales Container-Gut vorzeitig erkennen. Dabei sollen sowohl aktive als auch passive Systeme zum Einsatz kommen. Ergänzt werden diese Systeme durch Ortungsverfahren und Sensorikkomponenten.

Lesen Sie den kompletten Beitrag in der Aprilausgabe von „RFID im Blick".

Bild: mowitsch (Fotolia.com)

 

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