Kommissionierfehler durch RFID vermeiden
Im Forschungsprojekt „Papierlose Produktion und Logistik" entwickeln Wissenschaftler der Technischen Universität München RFID-Lösungen zur Unterstützung von Mitarbeitern in Montageprozessen, mit denen sich Kommissionierfehler vermeiden lassen. Ein mobiles RFID-Lesegerät, kombiniert mit einer Datenbrille , stellt dem Mitarbeiter prozessrelevante Informationen kontextbezogen zur richtigen Zeit am richtigen Ort bereit.
Das RFID-Lesegerät sitzt wie beim Wearable Computing in der Form eines Handschuhs am Handgelenk. Damit lassen sich RFID-Transponder an Produkten, Ladungsträgern oder Lagerplätzen erfassen, ohne die gewohnte Bewegung des Werkers zu verändern. Die dezentral auf dem Transponder gespeicherten Daten sowie weitere Informationen aus einer zentralen Datenbank unterstützen den Nutzer kontextbezogen beispielsweise bei der Montage eines Produktes.
Die Visualisierung der gewonnenen Informationen, welche die Montagereihenfolge betreffen können, erfolgt ebenfalls mobil über ein Display (head-mounted Display, HMD), das am Kopf getragen wird. Virtuelle, rechnergenerierte Informationen über die reale Welt erscheinen dabei direkt im Sichtfeld des Nutzers.
Lesen Sie den kompletten Beitrag in derSonderausgabe "RFID in der Region München".
Bild: Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik (fml), Technische Universität München


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






