Diebe demontieren 330 Solarmodule
Manchmal liegt der Ernstfall so nah. In der aktuellen Maiausgabe von „RFID im Blick" geht es im Schwerpunkt Solarenergie unter anderem um die Diebstahlsicherung großer Solarparks. Nun räumten nächtliche Räuber einen Solarpark im Landkreis Lüneburg teilweise ab. Die Anlage liegt nur zehn Kilometer von den Verlagsräumen von „RFID im Blick" entfernt. Der Vorfall macht deutlich, wie aktuell und allgegenwärtig das Thema Diebstahl in der Photovoltaik-Branche ist.
In der Nacht vom 12. auf den 13. Mai schlugen die Täter zu. Sie demontierten insgesamt 330 Solarmodule in einer Größe von etwa 100 x 150 cm². Insgesamt stehen rund 5100 Elemente auf dem Gelände an der B 209. Laut Polizeipressestelle durchtrennten sie die Zaunanlagen und befuhren das Gelände, wahrscheinlich mit einem Tieflader. Der 3,7 Hektar große Solarpark in Oerzen, Ortsteil der Gemeinde Embsen, wurde erst im Dezember 2010 eröffnet und kürzlich erweitert. Der Sachschaden liegt im sechsstelligen Bereich.
Ironie des Schicksal: Ein neues Sicherungssystem sollte in den nächsten Tagen installiert werden. Bis das Alarmsystem kommt, würden Wächter eingesetzt, hieß es.
Die aktuelle Ausgabe von „RFID im Blick" beschäftigt sich mit Möglichkeiten, moderne Solarparks mithilfe der RFID-Technologie zu sichern. Ein Beispiel hierfür bietet der Ansatz des Unternehmens Novatec. Das System zur Überwachung von Zaunanlagen arbeitet mit Sensorik und RFID. Es schlägt Alarm, wenn ein Zaun auf unnatürliche Weise bewegt oder manipuliert wird.
Lesen Sie mehr in der Maiausgabe von „RFID im Blick".


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






