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Solarbranche – wo wird RFID eingesetzt?

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Solarenergie 2011
Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien. Wir brauchen mehr Energie aus Wind und Sonne, Innovationen treiben deren Gewinnung voran. „RFID im Blick" hat sich auf dem wachsenden Markt der Solarenergie umgeschaut und festgestellt: Die Nutzung der RFID-Technologie hat manche Akteure vorangebracht und wird weiter ausgedehnt.

Investitionen in F+E steigen

Laut EEG-Statistikbericht der Bundesnetzagentur ist die Sonnenenergie die zweitwichtigste Energiequelle der regenerativen Energien in Deutschland. Die 2009 installierte Leistung betrug 9,9 Gigawatt und damit knapp 24 Prozent der Gesamtleistung aller erneuerbaren Energiequellen (Windkraft: 61 Prozent). Um dem wachsenden Bedarf an Sonnenenergie gerecht zu werden, sind Innovationen gefordert. Folglich steigen die Investitionen in Forschung und Entwicklung von Jahr zu Jahr. Insgesamt betrugen die Aufwendungen der deutschen Photovoltaik-Branche 163 Millionen Euro in 2008. Sechs Jahre zuvor waren es noch 9,2 Millionen Euro. Seitdem stiegen die Investitionen konstant. Der Technologieeinsatz in der Solarbranche schreitet rasch voran.

Solarzellenproduktion mit RFID

„RFID im Blick" zeigt in der Reportage „Die Energie des Himmels" zwei wesentliche Ansatzpunkte für die RFID-Technologie: Die Produktion von Solarzellen auf der einen Seite, den Diebstahlschutz großer Solarparks auf der anderen Seite. Das Unternehmen SolarWorld produziert im deutschen Freiberg und im amerikanischen Hillsboro Solarzellen mit einer nominalen Jahresendkapazität von 775 Megawatt peak (2010). Seit 2005 setzt es in der Materialflusssteuerung auf RFID. „Den Weg, den wir gehen, sehen wir als absolut zielführend an", sagt Dr. Gunter Erfurt, zuständig für Technologietransfer bei SolarWorld, im Interview mit „RFID im Blick". „Wenn Sie in den sogenannten Hochlohnländern Qualitätsprodukte fertigen wollen, müssen Sie konsequent automatisieren."

Tags zur Solarpark-Sicherung

Das Unternehmen Novatec will deutsche Solarpark-Betreiber mit einem System zur Zaunüberwachung von der RFID-Technologie überzeugen. Sensoren messen Unregelmäßigkeiten am Zaun und an den einzelnen Solarmodulen. Sieben Solarparks in Tschechien sichert das System bereits. Nun sollen deutsche Anlagen folgen. „Wir haben mit verschiedenen Solarpark-Betreibern Kontakt", sagt Michael Grau von Novatec im Gespräch mit „RFID im Blick". „Sie fragen nach genaueren Informationen und Live-Terminen." Die konventionelle Sicherung des Zaunes reiche nicht mehr aus. „Wenn es doch jemand schafft, auf Ihr Gelände vorzudringen, sind Ihre Solarpanels ungeschützt. Da der finanzielle Aufwand zur Sicherung der Zäune und Panels im Verhältnis zu konventionellen Systemen nicht hoch ist, sehe ich hier ein sehr großes Marktpotenzial."

Hier können Sie das PDF des Beitrages „Die Energie des Himmels" aus der Maiausgabe von „RFID im Blick" downloaden.

Die Energie des Himmels.pdf

Das Thema 'Energietechnologie' wird auch ein Schwerpunkt des Jahreskongresses „RFID im Blick“ 2011 am 13. September in Hamburg sein. Mehr dazu finden Sie hier.

Wünschen Sie weitere Informationen zum Thema 'RFID in der Energiewirtschaft, senden Sie eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

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