Leipziger Stadtbibliothek rüstet auf Transponder um
Ab Juni beginnen im Interimsgebäude der Leipziger Stadtbibliothek die Vorbereitungen für den Einsatz der RFID-Technologie. Die bisher verwendeten Strichcode-Etiketten werden durch RFID-Etiketten ersetzt. Während der Öffnungszeiten taggen Bibliotheksmitarbeiter rund 250 000 Medien der Stadtbibliothek. Das RFID-Etikett enthält die Mediennummer, den Verbuchungsstatus, die Kennung der Leipziger Städtischen Bibliotheken innerhalb des Bibliothekswesens und Informationen zu Beilagen.
Vor dem Rückumzug in das sanierte Gebäude der Stadtbibliothek am Wilhelm-Leuschner-Platz Ende 2012 soll die Umetikettierung abgeschlossen sein. Von da an werden Kunden Medien an Selbstverbuchungsautomaten ausleihen und abgeben können.
Wie „RFID im Blick" berichtete, wurde die Einführung der neuen Technologie vom Stadtrat im Herbst 2010 beschlossen. Nach der Stadtbibliothek werden laut Heike Scholl, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Leipzig, alle 15 Stadtteilbibliotheken und die Fahrbibliothek mit der RFID-Technologie ausgestattet. Die Umstellung des gesamten Netzes der städtischen Bibliotheken soll Ende 2014 fertig sein.
Bild: Leipziger Städtische Bibliotheken


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






