SmartFilter sollen die Filtertechnologie sicherer machen
Wie kann der Arbeitsschutz im Bereich der Filtertechnik verbessert, die Umwelt entlastet und die Kosten gesenkt werden? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Technologieanbieter und Wissenschaftler im Forschungsprojekt „Intelligente Filterüberwachung". Die Unternehmen Electronic Design Chemnitz, Turck Duotec und X-Fab Semiconductor Foundries entwickeln in Kooperation mit der Technischen Universität Chemnitz und dem Absaug- und Entsorgungsunternehmen Teka den RFID-basierten „SmartFilter".
Zum Einsatz kommen mikroelektromechanische Systeme (MEMS). Die Forscher bündeln mechanische und elektrische Elemente auf einem RFID-Chip.Das Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über eine Laufzeit von drei Jahren gefördert mit einer Summe von 560 000 Euro im Rahmen der Fördermaßnahme „KMU-innovativ IKT".
Während herkömmliche Technologien lediglich Auskunft über das gesamte Filtersystem wie beispielsweise über den Grad der Verschmutzung geben, soll der „SmartFilter" eine Überwachung jeder einzelnen Filterpatrone ermöglichen. Die eindeutige Identifikationsnummer soll gewährleisten, dass die Absauganlage nur dann läuft, wenn qualitativ geeignete Filter eingesetzt sind. Als vorbeugender Brandschutz ist eine Temperaturkontrolle geplant.
Bild: TEKA Absaug- und Entsorgungstechnologie GmbH


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






