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RFID im Rettungswesen angekommen?

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Thema der Woche: RFID im Rettungswesen
1,3 Millionen Frauen und Männer in Freiwilligen, Jugend-, Berufs- und Werkfeuerwehren sind täglich an 33 000 Standorten in Deutschland im Einsatz und riskieren ihr Leben. Lassen sich die Arbeitsvorgänge im Rettungswesen mit der RFID-Technologie genauer planen und effektiver gestalten? „RFID im Blick" ist dieser Frage in der Maiausgabe nachgegangen. Die fünfseitige Dokumentation „RFID am Einsatzort angekommen?" beschäftigt sich neben anderen Themen ausführlich mit dem geplanten RFID-Einsatz bei der Hamburger Feuerwehr. Diese geht innovative Wege und denkt zurzeit über eine RFID-basierte Inventarisierung nach.

Hamburger Feuerwehr plant Inventarisierung mit RFID

„Wir erwarten von der RFID-Lösung eine deutliche Zeit- und Kostenersparnis. Schaffen wir es, die Verweilzeiten der Geräte und Fahrzeuge in den Werkstätten zu verkürzen, so kann als Folge die Anzahl von Reservegeräten- und fahrzeugen verringert werden", sagte Brandrat Klaus Schaefer, Referatsleiter der Abteilung Technik und Logistik der Hamburger Feuerwehr, gegenüber „RFID im Blick".

Technisch machbar oder visionär?

Transponder an Fahrzeugbauteilen könnten Auskünfte über deren Garantien geben. „Durch einen Transponder auf einer defekten Lichtmaschine ließe sich ohne großen Aufwand nachvollziehen, dass sich die Lichtmaschine erst seit zwei Jahren in einem 15 Jahre alten Fahrzeug befindet, und wir somit Garantieansprüche geltend machen können", erläutert Schaefer. Um eine passende RFID-Lösung zu entwickeln, begleitet die Feuerwehr ein Projekt des Hamburger Logistik Instituts (HLI). Das HLI testet zurzeit im Rahmen einer Master-Arbeit die techgistiknische Machbarkeit und wägt den Kosten-/Nutzenfaktor ab.

Getaggte Schutzkleidung im Rettungsdienst

Bei der Krefelder Feuerwehr haben sich Transponder in der Wäschelogistik des Rettungsdienstes bereits bewährt. Seit 2005 ist die Schutzkleidung des Rettungsdienstes der FeuerwehrKrefeld mit HF-Wäschetranspondern ausgestattet, um die Reinigungsvorgänge zu automatisieren. Wie oft ein Kleidungsstück bereits getragen wurde, wann es als letztes desinfiziert wurde, dokumentieren die eingenähten Wäschetransponder. Der Grund für den Einsatz der RFID-Technologie war der Wunsch des Rettungsdienstes nach einem einheitlichen Kleiderpool. Aus diesem erhält jeder Feuerwehrmann nach Bedarf seine Kleidungsstücke.

Hier können Sie das PDF des Beitrages „RFID am Einsatzort angekommen?" aus der Maiausgabe von „RFID im Blick" downloaden. Lesen Sie auch die Experten-Kommentare zur technischen Machbarkeit des RFID-Einsatzes am Feuerwehrfahrzeug, erschienen in der Juniausgabe von „RFID im Blick".

RFID im Rettungswesen.pdf

Weitere Informationen zum Thema 'RFID im Rettungswesen' erhalten Sie hier: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

 

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