
Photovoltaik-Hersteller trackt Produktionsschritte
Der Hersteller von Solarmodulen KPV Solar integriert RFID-Chips in seine Produktreihe. Der Chip wird in das Laminat der Module eingearbeitet und kann so nicht mehr entfernt werden. Neben der eindeutigen Seriennummer speichert der RFID-Chip alle elektrischen Modulkenndaten.
KPV Solar stattet alle Module der Power 54 Reihe (KPV PE QCells, KPV PE NEC und KPV ME EC) mit RFID-Chips aus. Mit RFID-Scannern können diese laut dem Unternehmen sowohl von der Vorder- als auch von der Rückseite ausgelesen werden. Die Technologie werde auch für ein Product Tracking der einzelnen Produktionsschritte genutzt.
Von dem RFID-Einsatz verspricht sich KPV Solar vereinfachte Logistikabläufe, da Warenein- und Warenausgänge durch Scanner in Lagern automatisch seriennummerngetreu erfasst und gebucht werden können. Der Papieraufwand reduziere sich.
Ein weiterer Vorteil sei der Schutz gegen Diebstahl. Durch das RFID protected Logo werde eine abschreckende Wirkung erzeugt. Sollten Module trotzdem entwendet werden, sei eine sichere Zuordnung und Identifizierung gewährleistet, die durch die bisher verwendeten aufgeklebten Labels nicht möglich gewesen sei.
Erfahren Sie mehr zum Thema RFID in der Solarbranche in der Maiausgabe von „RFID im Blick".
Bild: BSW-Solar/Upmann


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






