
70 000 Sammelbehälter werden getaggt
Die Schweizerische Post integriert die RFID-Technologie in den Konzernbereich Postmail. Postmail ist für die Briefverarbeitung, die Annahme, Sortierung und die Zustellung von Briefsendungen und Zeitungen zuständig. 19 000 Mitarbeitende koordinieren täglich 15 Millionen Sendungen. Ab Juli werden bei Postmail 70 000 Sammelbehälter getaggt. In drei Briefzentren, sechs Briefsubzentren und in 38 Transportplattformen wird das System zum Einsatz kommen, wie die Schweizerische Post auf Nachfrage von "RFID im Blick" erklärte.Die automatische Erfassung der Sammelbehälter erfolgt per RFID-Gate-Antennen. Die Sammelbehälter und Paletten werden zusätzlich mittels Handscanner ausgelesen. Dadurch sollen die Transporte besser plan- und steuerbar werden.
Die Schweizerische Post verspricht sich von der RFID-Lösung einen mengenbasierten Fahrzeugeinsatz, eine optimale Auslastung der Transporte und Kostenersparnisse. Die dänische Firma Lyngsoe übernimmt die Systemintegration. Für die Sammelbehälter sieht das Unternehmen passive Transponder von Confidex, Typ Halo, und für die Briefe aktive Postag-Transponder PT23E von Lyngsoe vor.
Der Konzernbereich Postlogistics der Schweizerischen Post hatte bereits 2009 rund 45 000 Rollboxen mit RFID-Chips ausgerüstet. An 45 Standorten wurden 700 Erfassungspunkte installiert. Umgesetzt hatte das Projekt Swisscom Auto-ID Services. Die Middleware lieferte das Unternehmen Seeburger. Die RFID-Lösung von Postlogistics basiert auf dem EPC-Gen-2-Standard.
Bild: Die Schweizerische Post


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






