Neuer Flughafen Berlin Brandenburg taggt Müllsäcke
Am dritten Juni 2012 eröffnet der neue Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER). Damit wird der gesamte Luftverkehr der deutschen Hauptstadtregion im Südosten Berlins konzentriert. Die Verringerung von Abfallmengen und die Trennung von unterschiedlichen Abfallfraktionen sind laut dem Flughafen Berlin-Schönefeld Grundprämissen der Abfall- und Entsorgungslogistik am künftigen Hauptstadt-Flughafen BER. Sie basieren auf den Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzen und folgen dem Motto "Vermeidung vor Verwertung vor Beseitigung". Die laufende verursacherkonkrete Erfassung und Darstellung von Abfallmengen und Abfallarten soll Anreize zur Vermeidung von Abfällen schaffen.
In der Praxis soll dieses erreicht werden durch verschiedenfarbige Abfallsäcke, die mit Barcodes oder RFID-Chips gekennzeichnet sind. Diese geben Auskunft über die Abfallart und die Abfallerzeuger. Weitere ökologisch relevante Aspekte zum nachhaltigen Schutz von Umwelt und Ressourcen seien die getrennte Erfassung und Entsorgung von Abfällen und die Verwendung von Abfallsäcken aus Recyclingmaterialien.
Der Flughafen Schönefeld wird im Zuge des Ausbaus zum Flughafen Berlin Brandenburg um eine Fläche von 970 Hektar erweitert. Insgesamt wird der neue Airport 1 470 Hektar groß. Das Midfield-Terminal wird sechs Geschossebenen haben und in der Startversion zunächst bis zu 27 Millionen Passagieren Platz bieten. Die bereits bestehende, derzeit südliche Start- und Landebahn des Flughafens Schönefeld wird zur Nordbahn des BER und von 3 000 auf 3 600 Meter verlängert. Der Verkehrsschwerpunkt des Flughafen Berlin Brandenburg in der Mitte Europas wird auf innereuropäischen Point-to-Point-Flügen und ausgewählten Langstreckenverbindungen liegen.
Bild: Günter Wicker/Berliner Flughäfen


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






