RFID-basierter Mensabetrieb
Das Gymnasium Lüneburger Heide in Melbeck hat eine neue Mensa in Betrieb genommen, in der Schüler mit einem RFID-Chipschlüssel bezahlen. Die Schule folgt damit dem bundesweiten Trend zum bargeldlosen Zahlen in Schulkantinen. Bei der Eingangskontrolle prüft das System, wie viel Guthaben sich noch auf dem Chip befindet. Es erfolgt ein Abgleich mit dem Chipinhaberfoto auf dem PC-Bildschirm. So wird sichergestellt, dass Besitzer und Benutzer des Chips identisch sind.
„Für das Mensa-System melden Eltern ihre Kinder online oder per Post an. Nach der Registrierung erhalten diese gegen ein Pfand von 5 Euro einen RFID-Chipschlüssel oder eine RFID-Mensakarte. Diese Karten können gleichzeitig als Schüler- oder Bibliotheks-Ausweise genutzt werden. Das System lässt sich auch mit Getränke- und Snackautomaten und Drehsperren verknüpfen", erläutert Anke Selz-Niemeier, Vertriebsleiterin beim Software-Integrator Rwsoft, im Interview mit „RFID im Blick".
„Der Chipschlüssel ist zurzeit noch verbreiteter als die Mensakarte. Er ist für die Schüler bequemer mitzuführen, da er sich beispielsweise an einem Schlüsselbund befestigen lässt. Die Mensakarte wird meistens in Kombination mit einem Schülerausweis verwendet." Rwsoft verwendet für die Chipschlüssel Mifare-, Legic- oder HID-Tags. Das Bezahlsystem komme bundesweit und in Luxemburg an über 100 öffentlichen und privaten Schulen zum Einsatz. Für über 100 000 Kinder gehöre das System zum Schulalltag.
Bild: Moustique (Fotolia.com)


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






