Trinkwasser-System „Schoolwater" löscht an 60 deutschen Schulen den Durst
Das Trinkwasser-System „Schoolwater" soll Schüler zum Wasserkonsum motivieren. RFID-Tags ermöglichen eine personengebundene Wasserversorgung während der Freistunden und in den Pausen. An rund 60 deutschen Schulen löschen Schüler ihren Durst bereits an RFID-basierten Trinkwasseranlagen. Schoolwater ist ein für den Schulbereich konzipiertes Trinkwassersystem. Die Schoolwater-Anlagen des Unternehmens Ionox sind an die Wasserleitungen der Schulen angeschlossen. Der Getränkebezug wird über einen im Boden der Trinkflasche eingesetzten RFID-Chip autorisiert. Die getaggten Trinkflaschen fassen jeweils 0,6 Liter. Eine Anlage fasst 150 Liter und ist auf den Bedarf von 250 Schülern ausgelegt. Jeder Benutzer kann diese für eine Pauschale von 2,50 Euro alle zehn Minuten nachfüllen.
Seit dem vergangenen Herbst versorgen sich die Schüler der Peter Joseph Lenné Oberschule in Hoppegarten bei Berlin mit Wasser aus den Schoolwater-Anlagen. Fast ein Drittel der 530 Schüler nutzen das Angebot bereits, mit steigender Tendenz. „Wir statten überwiegend weiterbildende Schulen, die mehr als 300 Schüler haben, mit der Lösung aus. Bei den jüngeren Schülern verzeichnen wir eine höhere Teilnahmebereitschaft als in den oberen Klassenstufen. Bedenken hinsichtlich der verwendeten RFID-Chips hat es auf Seiten der Eltern und der Schulvertreter nicht gegeben", sagte Oliver Maier, Geschäftsführer von Ionox, im Interview mit „RFID im Blick".
Die RFID-Kennzeichnungslösung und die RFID-Chips stammen vom Unternehmen Smart-tec. Smart-Dome Freestyle Tags werden in die Trinkflaschen integriert. Damit die Tags Reinigungsvorgänge überstehen, sind sie laut Smart-tec in das reinigungsmittelresistente Epoxydharz eingebettet.
Bild: IONOX Wassertechnologie-GmbH









