High Speed RFID identifiziert Fahrzeuge bei Renngeschwindigkeit
Schon seit 1995 gehört der Umweltschutz zu den festen Unternehmensgrundsätzen des Nürburgrings und im Jahre 1998 wurde die „Grüne Hölle" erstmals nach der EU-Öko-Audit- 30 Verordnung zertifiziert und dieses Zertifikat im Jahre 2010 erneut für drei Jahre verlängert. Dies ist für eine Rennstrecke bis heute weltweit einzigartig. Zur Überwachung der Lärmemmission wurde vom Unternehmen BesB auch ein neues Schallleistungsmessverfahren entwickelt, mit dem ein ständiges Monitoring (drei Dauermessanlagen im 24-Stunden-Betrieb) gewährleistet ist. Alle Rennfahrzeuge sind mit aktiven RFID-Transpondern von Identec Solutions ausgestattet, erklärt Herbert Hohmann, Vice President Sales EMEA bei Identec Solutions den Identifikationsanteil.
Diese Transponder senden alle 0,5 Sekunden ein Signal mit ihrer Identifikationsnummer aus. In dieser Zeit legt ein Rennfahrzeug bis zu 40 Meter zurück. Durch die hohe Reichweite des ILR-Systems wird ausreichend oft ein Signal vom durchfahrenden Transponder empfangen, sodass eine sichere Identifikation möglich und außerdem eine zuverlässige Zuordnung des gemessenen Schallleistungspegels zum identifizierten Fahrzeug gewährleistet ist.Eine weitere Besonderheit bei dem Sensorsmart System ist die Kombination von großer Reichweite und der Identifikation im Nahbereich. Die Transponder können sowohl ihre Information über große Entfernungen senden (Im Freifeld bis zu 500 Meter), als auch Informationen von Induktionsschleifen im Nahbereich (20 Zentimeter bis zu fünf Meter) empfangen. Damit werden bei der Ausfahrt aus der Boxengasse die Rennfahrzeuge eindeutig und per Zeitstempel erfasst und somit wird verhindert, dass Fahrzeuge in die Auswertung gelangen, die sich beispielsweise neben der Rennstrecke befinden.
Ein technisches „Schmankerl" , so Hohmann, ist die Lösung eines Handheld-Lesegerätes, bei dem Identec Solutions ein Psion WAP3 so ausgerüstet hat, dass damit Transponder über eine große Entfernung (etwa 50 Meter) gelesen werden können, gleichzeitig aber auch Fahrzeuge im Nahbereich (bis zu einem Meter) eindeutig identifiziert werden können. Dies erleichtert das Überprüfen der Rennfahrzeuge im Stand in der Boxengasse.
Prof. Edelbert Schaffert: „Die High Speed Identifikationslösung von Identec Solutions hat uns in die Lage versetzt, bei einfachem Aufbau von mobilen Antennen / Reader - Stationen eine sehr zuverlässige Identifikation´von Fahrzeugen bei Renngeschwindigkeit zu erreichen. Damit konnten wir vollautomatische Stationen zur Erfassung und Zuordnung der Schallleistungspegel aufbauen. Die Transponder haben sich im bisherigen Betrieb als sehr zuverlässig und haltbar erwiesen."
Bild: IDENTEC SOLUTIONS AG


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






