RFID-basierte Zutrittslösung sichert Umschlagplatz
Auf dem Rostocker Hafengelände ist ein automatisiertes Sicherheitssystem flächendeckend im Einsatz. Dieses steuert 17 Tore und umfasst die Besucherkontrolle sowie die Identifikation von Fahrzeugen. In Notfällen lässt sich der gesamte Hafen über das Sicherheitskonzept sperren. Rund 2 000 feste Mitarbeiter besitzen eine RFID-Karte, mit der sie sich für verschiedene Areale an- und abmelden. Zum Tragen kommt das Leseverfahren Legic. Das Videosystem des Hafens ist mit der Zutritts Software verbunden. 80 Netzwerkkameras sind installiert. Ein Mitarbeiter, der ein bestimmtes Areal betreten möchte, erscheint auf einem PC-Bildschirm. Über die grafische Oberfläche des PCs wird einer Person Zugang gewährt, nachdem diese eindeutig identifiziert wurde.
Das System wurde 2006 in Betrieb genommen. Im Mai erfolgte ein Update der Software mit einer neuen Datenbank und einer neuen Fehlererkennungsfunktion. Auch auf dem Seehafen Wismar findet das Zutrittssystem seit Anfang 2011 Anwendung. „Die Sicherheitslösung deckt auch die Besucherverwaltung ab. „Jeder Besucher erhält Zutrittskarten, die Miditec für den Hafen Rostock erstellt. Beim Verlassen des Geländes melden sich die Besucher an Schlucklesern ab. Diese ziehen die Karten automatisch ein", erläuterte Jörg Hafemann, Leiter Kundendienst von Miditec, gegenüber „RFID im Blick". Der Anbieter von Hard- und Softwarelösungen hat das Sicherheitssystem in Rostock umgesetzt. Dieses schließt auch die Kontrolle von Fahrzeugen mit ein. Netzwerkkameras identifizieren in Kombination mit einer Kennzeichenerkennungssoftware die Fahrzeuge mit vorangemeldeten Kennzeichen. Weitbereichsleser von Nedap erkennen die Fahrzeuge ohne Kennzeichen, beispielsweise Transportfahrzeuge für Container.
Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Juli-/Augustausgabe von „RFID im Blick".
Foto: MIDITEC Datensysteme GmbH


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






