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RAN-Projekt erzielt weitere Fortschritte

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Siemens SmartAutomation Referenzanlage NürnbergProjektpartner Siemens arbeitet an Referenzanlage

Mit der Errichtung einer Referenzanlage erweitert Siemens sein Engagement im Forschungsprojekt RAN (RFID based Automotive Network), wie im aktuellen RAN-Newsletter berichtet wird. Als das leitende Unternehmen des Arbeitspaketes 4 - Equipment, Aufbau und Betrieb - beschäftigt sich Siemens mit der Definition von Standardlösungen zur Datenerfassung in der Lieferkette. Zur effizienten Einführung RFID-basierter Produktions- und Logistiksysteme werden standardisierte Erfassungsklassen wie „Handerfassungsgerät", „RFID-Gate" oder „Gabelstapler" spezifiziert. Die Erfassungsklassen dienen als Grundlage für die Definition von Datenschnittstellen zwischen den RFID-Systemen und zentralen Datenbanken oder Ressourcen (beispielsweise Werkzeugmaschinen).

Neben der Leitung von Arbeitspaket 4 wirkt Siemens zudem im Rahmen der Arbeitspakete 1, 2 und 3 an einer weiteren wesentlichen Aufgabenstellung des Projektes mit: der Schaffung eines standardisierten Informationsaustausches zwischen Produktion und Lieferkette. „Mit der RAN-Referenzanlage möchten wir eine Plattform schaffen, mit der die im Projekt erarbeiteten Konzepte sowie der Infobroker prototypisch umgesetzt und getestet werden können", sagt Dr. Raffaello Lepratti, Head Account Management Group Automotive, Siemens. „Dabei liegt unser Schwerpunkt auf der innerbetrieblichen Produktions- und Auftragsplanung. Wir freuen uns, dass wir weitere Partner wie das Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften der Technischen Universität München und IBM für dieses Vorhaben gewinnen konnten und somit eine breite Resonanz im Konsortium erreichen." Als Basis der RAN-Referenzanlage dienen die Forschungsanlagen Smart Automation an den beiden Unternehmensstandorten Karlsruhe und Nürnberg. Diese werden von einer Forschungsund Entwicklungsabteilung der Division „Industry Automation and Drive Technologies" für die Ausarbeitung und das Testen künftiger Automatisierungslösungen genutzt.

Das geschieht unter dem Motto „Neue Ideen effizienter auf einer echten Anlage umsetzen". Die RAN-Referenzanlage wird in Zusammenarbeit mit dem iwb und dessen Demonstrationsplattform zu einem unternehmensübergreifenden RAN-Demonstrator weiterentwickelt. Hierdurch sollen die Potenziale einer unternehmensübergreifenden Transparenz und die Vorteile einer adaptiven Produktionsplanung und -steuerung anschaulich dargestellt werden.

Foto: Siemens 2011

 

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