Forscher stellen automatisierten Arzneischrank vor
Wissenschaftler des Instituts für Automatisierungs- und Softwaretechnik der Universität Stuttgart haben einen RFID-basierten Arzneischrank entwickelt. Der „Automatisierte Arzneischrank" soll Patienten bei der Einnahme ihrer Medizin unterstützen. Das Medizinmöbel speichert die Daten des Patienten in einem Mikrocontroller, der sich mit den Informationen der Medizinpackungen und Rezepte koppelt. Ein in den Medizinschrank integriertes RFID-Lesegerät registriert die Entnahme des Medikaments.
Der Mikrocontroller überprüft die gespeicherten Informationen und das Medikament auf Unverträglichkeit mit anderen Arzneimitteln. Der Nutzer erfährt über eine Sprachausgabe oder optische Signale, wann er seine Medizin einnehmen muss und ob diese verträglich ist. Von dem intelligenten Arzneischrank sollen ältere Menschen oder Patienten, die parallel mehrere Medikamente einnehmen müssen, profitieren.
„Das Gesundheitssystem steht vor großen Herausforderungen. Entwicklungen in der Telemedizin sind von grundlegender Bedeutung, um auch künftig eine optimale Versorgung der Patienten zu gewährleisten", sagte Professor Peter Göhner vom Institut für Automatisierungs- und Softwaretechnik der Universität Stuttgart.
Der „Automatisierte Arzneischrank" erhielt die Auszeichnung als „Ausgewählter Ort" im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen", der von der Standortinitiative „Deutschland - Land der Ideen" in Kooperation mit der Deutschen Bank realisiert wird.
Bild: Institut für Automatisierungs- und Softwaretechnik, Universität Stuttgart


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






