Farbe bekennen zur Echtheit
Aus Mikro-Farbcodes ergeben sich weit über vier Milliarden Kombinationsmöglichkeiten für den Schutz des Originals. In der Automobilindustrie, der Elektroindustrie und in der Sportindustrie bestehe eine besonders hohe Nachfrage nach der Lösung. Der Sportartikelanbieter Puma verwendet diese seit 16 Jahren. In der Schweiz sichert der Maler Rolf Knie seine Kunstwerke mit den Farbcodes.
„Durch die Farbcode- Lösung können Anwender und Verbraucher ein Produkt rechtssicher auf Echtheit prüfen. Daraus ergibt sich ein großer Überwachungskreis. Für die Prüfung der Echtheit der Produkte benötigt der Endverbraucher ein Mikroskop, das den Farbcode sichtbar macht. Der Zoll verwendet ein handelsübliches Stabmikroskop, um den Farbcode zu identifizieren und gefälschte Waren zu entdecken", sagte Rolf Simons, Geschäftsführer vom Unternehmen 3S, im Interview mit „RFID im Blick". Das Unternehmen produziert und vertreibt den Fälschungsschutz Secutag basierend auf Mikro-Farbcodes.Laut Simons sind RFID-Chips für den Masseneinsatz als Fälschungsschutz noch zu kostenaufwendig und nicht für alle Materialien geeignet. „Identifikationstechnologien wie RFID oder Datamatrix eignen sich für die Logistik, aber weniger für den Fälschungsschutz. Ein Datamatrix-Code lässt sich inzwischen kinderleicht fälschen. Sogar RFID-Chips sind manipulierbar. Wir bieten daher eine Kombination von Farbcodes und Traceability-Codes an", sagte Simons.
Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der aktuellen Juli-/Augustausgabe von „RFID im Blick".
Bild: pdesign (Fotolia.com)


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






