
Erste Pilottests erfolgreich bestanden
Ein RFID-basiertes Bezahlsystem für Parkhäuser hat erste mehrere Wochen dauernde Praxistests erfolgreich bestanden. In Essen, Duisburg und München sind bereits öffentliche Parkhäuser mit dem System ausgestattet worden, wie das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML berichtet. Das Bezahlsystem eigne sich auch für Autobahnraststätten, Tankstellen, Drive-in-Kinos und - Restaurants, Autowaschanlagen oder die Rückgabe von Mietwagen. Ein 1,5 mal zehn Zentimeter großer Folientransponder auf der Windschutzscheibe erfasst die Pkw-Parkzeiten. Die Gebühren werden bargeldlos abgerechnet und das Geld über ein Online-Konto abgebucht.Das RFID-System haben die Forscher des IML für das Münchner Unternehmen motionID technologies entwickelt. Bei Viatag handelt es sich um eine passive RFID-Lösung. Jeder Chip ist mit einem zwölfstelligen Code versehen. Eine Datenbank-Applikation, die auf einem zentralen Server läuft, steuert die Bezahlvorgänge. Eine Übersicht der Parkvorgänge inklusive Parkzeit und -gebühr lasse sich als Teil- oder Gesamtrechnung ausdrucken. Die Abrechnung erfolgt laut IML per Sammelbuchung jeweils am Monatsende.
Bild: motionID technologies


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






