Orientierungshilfen auf dem Wiener Hauptbahnhof
Eine verbesserte Navigation für Sehbehinderte im In- und Outdoor-Bereich sowie die Kommunikation mit öffentlichen Verkehrsmitteln und öffentlicher Infrastruktur ist das Ziel des Projekts "Ways4all complete" der österreichischen FH Joanneum Kapfenberg. Wissenschaftler entwickeln eine ganzheitliche Navigation für Sehbehinderte am neuen Wiener Hauptbahnhof. Bis Ende 2012 soll diese dort zum Einsatz kommen. Um die Handhabung so einfach wie möglich zu halten, achten die Projektmitarbeiter auf eine intuitive Bedienung mit Sprachausgabe.
„Generell verfolgen wir das Ziel", so Projektleiter Elmar Krajnc vom Studiengang „Internettechnik", „dass Sehbehinderte mit nur einem Gerät - beispielsweise einem handelsüblichen Handy - von zu Hause aus bis zum Wiener Hauptbahnhof navigiert werden können." Mittels GPS, Indoor-Navigation über RFID und das Abrufen von Fahrplänen sowie das Erkennen des richtigen öffentlichen Verkehrsmittels soll der Weg komplett ermittelt und angezeigt werden. An der „barrierefreien Mobilität für alle" arbeiten die Studiengänge „Energie-, Verkehrs- und Umweltmanagement" und „Internettechnik" der FH Johanneum Kapfenberg seit Dezember 2008.
Finanziert wird das Projekt im Rahmen des österreichischen Strategieprogramms IV2Splus - „Intelligente Verkehrssysteme und Services plus", Ausschreibung „ways2go" vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG).
BU: FH Joanneum Kapfenberg


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






