Polsterwerkstätten Steinau nutzen RFID-basiertes Zeiterfassungssystem
Elektronische Zeiterfassungssysteme liegen im Trend. Etwa 70 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Deutschland erfassen systematisch die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter. Dafür nutzen bereits 37 Prozent elektronische Systeme, während beim Rest noch die Mitarbeiter selbst, die Personalabteilung oder die Geschäftsleitung alle Arbeitszeitdaten registrieren. Dies ergab eine Studie der Hochschule Furtwangen University und von Reiner SCT
Auch das Unternehmen Polsterwerkstätten Steinau (PWS) arbeitet seit April 2011 mit einem RFID-basierten Zeiterfassungssystem. Zum Einsatz kommt das System „Timecard Premium Plus DES" vom Systementwickler Reiner SCT. Die standardisierte Lösung erfasst und verwaltet die Arbeitszeiten der insgesamt 48 Mitarbeiter, die größtenteils in der Produktion beschäftigt sind, und zeigt zudem zusätzliche Informationen zu Gleitzeit- oder Urlaubsguthaben an.
Im Gegensatz zu den früheren Strichcodekarten, die immer direkt neben dem Terminal in einer Halterung aufbewahrt wurden, tragen die Mitarbeiter ihre RFID-Transponder am Schlüsselbund. Bei Verlust des Transponders wird die Nummer beziehungsweise der Chip umgehend gesperrt und gegen einen Ersatzchip ausgetauscht. Am Monatsanfang erhält jeder Mitarbeiter mit seiner Abrechnung eine Dokumentation seiner erbrachten Leistungen.
Zusätzlich zur Zeiterfassung plant PWS für Herbst 2011, die integrierte Zutrittskontrolle mit RFID-Technologie von „Timecard" einzuführen. Hierfür wird ein externer RFID-Leser an der Außenwand des Eingangs angebracht. Berechtigten Personen wird Zutritt gewährt, sobald sie ihren Transponder vor den Leser halten.
Bild: REINER SCT


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






