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RFID überwacht Transport von Flüssigaluminium

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Der Transport von Flüssigaluminium soll energieeffizienter werden. ISL-Projekt untersucht die Energieeffizienz von passiv temperaturgeführten Lieferungen

Das neue Projekt SMITH (Energieeffiziente Supply Chain-Steuerung Mittels Expertensystemen zur Identifikation von und Reaktion auf Ereignisse bei passiv temperaturgeführten Transport- und Handlingsprozessen) des Bremer Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) nimmt sich der Problematik der passiven Temperaturführung in der Logistik an. Das Ziel sei die Verbesserung der Energieeffizienz von passiv temperaturgeführten Transporten im Niedrig- und Hochtemperaturbereich am Beispiel des Transports von Flüssigaluminium bei dem Unternehmen Aleris.

scemtec Transponder Technology

Ein Expertensystem soll Verlader und Logistikdienstleister bei der Festlegung der Ausgangstemperatur der zu transportierenden Waren unterstützen. Eine Software prognostiziert die optimale Temperatur anwendungsspezifisch auf Basis aktueller Einflussfaktoren wie Stoffeigenschaften, Transportverhältnissen und Wetterbedingungen. Ein RFID-System übernimmt die Datenspeicherung und Datenübertragung bei den passiv temperaturgeführten Transporten.

Innerhalb der Logistikkette von Aleris müssen das flüssige Aluminium und der entsprechende Transportbehälter so erhitzt werden, dass die Anlieferung beim Kunden in der richtigen Verarbeitungstemperatur erfolgt. Das Einstellen der Temperaturen erfolgt derzeit noch erfahrungsbasiert. Um die notwendige Verarbeitungstemperatur bei Anlieferung nicht zu unterschreiten, würden die Aluminiumschmelze und die Transportwarmhaltetiegel allerdings häufig weit über das notwendige Maß hinaus erhitzt werden. Dieses führe zu einer negativen Energieeffizienz.

Der Pilotanwender erwarte nach der Einführung des Expertensystems für die deutschen Produktionsstandorte eine Reduzierung des Energiebedarfs von etwa vier Millionen Kilowattstunden pro Jahr.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt SMITH hat eine Laufzeit von Juni 2011 bis Mai 2013. Die Koordination übernimmt das Bremer Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL). An dem Projekt beteiligt sind die Unternehmen Aleris Recycling, Scemtec Sensor Technology, Smart-Tec sowie das Institut für Distributions- und Handelslogistik des Vereins zur Förderung innovativer Verfahren in der Logistik (VVL).

Bild: Aleris Recycling GmbH

 

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