Auf sechs australischen Flughäfen sind 80 Selbstbedienungs-Bag-Drop-Systeme im Einsatz
Der Self-Service Bag Drop ist ein Automat, mit dessen Hilfe Fluggäste ihr Gepäck aufgeben können, ohne an einen Schalter gehen zu müssen. Dieses System nutzen Fluggäste auf sechs australischen Flughäfen. Ein Touchscreen-Monitor begrüßt den Fluggast und dessen papier-, handy-, oder RFID-basierte Bordkarte wird gescannt. Das System prüft und validiert die Boarding Details. Der Fluggast stellt sein Gepäckstück auf den Förderer. Das Gewicht und die Abmessungen des Gepäckstücks werden geprüft. Die Gepäck-Banderole beziehungsweise der RFID-Anhänger wird gelesen.
Überschreitet das Gepäckstück die Freigepäckgrenze hat der Fluggast die Wahl, den Koffer umzupacken oder einen Übergepäckzuschlag zu zahlen. Dieses kalkuliert und rechnet das System dann direkt ab. Bei schweren Gepäckstücken wird ein "Heavy"-Aufkleber ausgedruckt. Anschließend wird das Gepäckstück automatisch abtransportiert und der Gepäckförderanlage übergeben.
Durch das vom Unternehmen ICM zusammen mit Qantas entwickelte System soll die Bearbeitungszeit für das Aufgeben eines Gepäckstückes sich auf 15 und 45 Sekunden, je nach Erfahrung des Fluggastes mit dem System, verkürzen. Das System funktioniere sowohl mit Papier- und RFID-Bordkarten als auch mit Barcode- und RFID-Gepäckanhängern. Vorteile gegenüber konventionellen Check-in-Schaltern seien Personaleinsparungen und kürzere Wartezeiten der Fluggäste.
Bild: UNITECHNIK Cieplik & Poppek AG


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






