Hach Lange verwendet Tags für die Wasseranalyse
Das Unternehmen für Labor- und Online-Wasseranalytik Hach Lange vertreibt ein RFID-basiertes Spektralphotometer. Dieses überträgt und erfasst Probedaten und Ergebnisse automatisch. Das Prinzip nutzen Betreiber kommunaler Kläranlagen, Wasserwerke und die produzierende Industrie.
„Die RFID-Technologie erfüllt in dem System zwei zentrale Aufgaben. Erstens ermöglicht sie ein schnelles und sicheres Update von Kalibrierdaten (Vorkalibrierung), die im Gerät hinterlegt sind. Eine Reagenzienbox mit einem RFID-Label wird an dem Spektralphotometer vorbeigeführt. Es erfolgt ein berührungsloses Update der Daten. Zweitens lassen sich Probendaten wie der Probenort und der Name des Probenentnehmers einlesen und auf dem Probenetikett hinterlegen", sagte Nicole Janssen, Associate Product Manager Spectrophotometer bei Hach Lange, gegenüber „RFID im Blick". Abnehmer des Systems sind Betreiber kommunaler Kläranlagen, Wasserwerke, die produzierende Industrie und die Getränkeindustrie, die Wasser als Rohstoff verwendet.
„Ein RFID-Locator (Schreib-Lesegerät) sammelt und überträgt die Daten des Probeentnahmeorts auf den RFID-Tag an der Probenahmeflasche. Der im Spektralphotometer DR 3900 integrierte RFID-Sensor erfasst die Probendaten. Die Messdaten des Spektralphotometers werden entweder per Ethernet oder USB-Stick in bestehende Netzwerke übertragen. Eine spezielleSoftware ist nicht erforderlich", erläutert Janssen das Prinzip.
Das System wird seit April 2011 angeboten. Der RFID-Sensor im Gehäuse des Spektralphotometers stammt von Metratec.
Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Septemberausgabe von „RFID im Blick".
Bild: HACH LANGE GmbH


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






