Zahl der Multishuttle-Fahrzeuge verdoppelt
Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML hat im Juni die 1 020 Quadratmeter große Forschungshalle für „Zellulare Fördertechnik" (ZFT) eröffnet. Fünf Jahre lang werden Wissenschaftler untersuchen, wie sich Schwarmintelligenz für die Logistik nutzen lässt und inwieweit ein Schwarm von autonomen, intelligenten Fahrzeugen eine Alternative zur traditionellen Stetigfördertechnik bilden kann. Bei der Eröffnungsfeier haben 18 der 50 geplanten fahrerlosen Transportfahrzeuge Behälter aus einem 35 Meter langen Regal entnommen und zu Kommissionierstationen gebracht.
„Seit der Eröffnung haben wir die Anzahl der mit Aufträgen versorgten Fahrzeuge verdoppelt. Den vollständigen Ausbau streben wir bis Ende September an. Dann sollen alle 50 von uns entwickelten und vom Unternehmen Dematic gebauten Multishuttle-Fahrzeuge fahrbereit und alle Kommissionierstationen eingerichtet sein", sagte Thomas Albrecht, Leiter der Abteilung Autonome Transportsysteme am Fraunhofer IML, gegenüber „RFID im Blick". Der Fokus der Halle liege nicht auf dem Kommissionier-, sondern auf dem Transportvorgang. „Im Moment fahren wir die Anlage hoch, um die vollen Fahrzeug-Kapazitäten komplett ausschöpfen zu können. Als nächstes werden wir die Fahrzeuge so mit Aufträgen bestücken, dass die maximale Transportleistung erzielt wird", so Albrecht.
Lesen Sie den vollständigen Beitrag in der Septemberausgabe von „RFID im Blick".
Bild: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML


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