
Acht Aussteller, 13 Referenten und 120 Teilnehmer - der Jahreskongress 2011 „Der Weg in die Zukunft mit AutoID/RFID" war ein voller Erfolg. Der erste Jahreskongress, den das Fachmagazin „RFID im Blick" in Eigenregie veranstaltete, liefert viele gute Gründe für eine Fortsetzung.
Und die kommt: Bereits am 8. März 2012 im Rahmen der CeBIT 2012 in Hannover. Dort lädt „RFID im Blick" Sie zu einer internationalen Konferenz rund um Anwendungsbereiche von AutoID/RFID-Technologien ein.
Technologie ist reif
Markus Sprafke, RFID-Experte von Volkswagen, eröffnete als erster Moderator den Kongress am 13. September im Hamburger „East"-Hotel. „Die RFID-Technologie ist reif und einsatzbereit", so Sprafke. „Die größte Herausforderung liegt in der Berechnung von Business Cases." Aktuell liefen mehrere Pilotvorhaben bei Volkswagen, sowohl im Logistikbereich als auch in der Fertigungssteuerung.
Sicherheit am Terminal
Ein Highlight des Tages war der Vortrag von Michael Dempsey, Identec Solutions, aus den USA. In seinem Vortrag zum Potenzial der RFID-Technologie an Containerhäfen ging es unter anderem um die Sicherheit der Mitarbeiter am Terminal. Außerdem gilt es, die Umschlagszeiten an den Containerterminals weiter zu optimieren.
AutoID am Flughafen und in der Luft
Von internationaler Bedeutung wird auch der neue Hauptstadtflughafen „Willy Brandt" in Berlin sein. Die Eröffnung erfolgt im Juni 2012. Auf dem Jahreskongress „Der Weg in die Zukunft mit AutoID/RFID" berichtete Dr. Uwe Weigmann, TSB Innovationsagentur Berlin, von RFID-unterstützter Zutrittskontrolle und anderen AutoID-Themen, die im Vorfeld der Eröffnung geprüft werden. Über spezielle Transpondertechnologie für die Luftfahrtindustrie berichtete Jörg Hehlgans von der Harting Technologiegruppe. Tom Burian, Lufthansa Technik Logistik, gab Beispiel für das Potenzial der RFID-Technologie für Bauteile von Flugzeugen.
Klinik und Pharma
Donal Mac Daid, Aldata Solution, referierte zum Thema AutoID-Technologien im Klinikumfeld. Im Logistik- und Distributionszentrum der Universitätsklink Straßburg wird RFID zur Optimierung von Logistikprozessen eingesetzt. Um Medikamentensicherheit ging es im Vortrag von Frank Münch von Zetes. Der wirtschaftlichen und gesundheitlichen Gefahr, die von Medikamentenfälschungen ausgeht, kann mit dem Einsatz von AutoID-Technologien entgegengewirkt werden.
Angeregte Diskussionen
Viel Diskussionsbedarf gab es insbesondere bei den Themen Solarenergie und elektronische Gesundheitskarte. Lassen sich die Funktionen des neuen Blutspendeausweises auf die Gesundheitskarte übertragen? Der rechtliche Rahmen sei noch nicht gegeben, sagte die Expertin Christine Butzengeiger vom DRK-Blutspendedienst West. Steckt die Solarbranche in der Krise? Ja, aber es gebe trotzdem Anlass zu Optimismus, so Dr. Gunter Erfurt von SolarWorld.








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