Beim Verladen von Windkrafträdern kommen Transponder zum Einsatz
Rund 18 Tonnen wiegt ein einzelnes Rotorblatt einer großen Windkraftanlage. Für das Heben solcher Teile benötigen die Anlagenhersteller sogenannte Schwerlast-Rundschlingen. Das Unternehmen Hansa Tec vertreibt solche Hebelösungen. Um Sicherheitsüberprüfungen zu vereinfachen, wird ein RFID-Transponder integriert.
„Wir sind mit den meisten Anlagenherstellern in einem intensiven Dialog und/oder liefern unsere Produkte bereits mit Transponder aus", so Tobias Fischer, Geschäftsführer von Hansa Tec, gegenüber „RFID im Blick". „Hintergrund sind die vielen Vereinfachungen, die sich im Rahmen der Überprüfung und Verwaltung von prüfpflichtigen Hebemitteln ergeben." Gemäß den Berufsgenossenschaftlichen Regeln für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (BG-Regeln) müssen die Rundschlingen mindestens einmal jährlich auf Mängel untersucht werden.
Die Schwerlastrundschlinge „Magnum-X" mit einer Tragfähigkeit bis 400 Tonnen verfügt über ein RFID-Label, das mit einer Schutzfolie auf einer Manschette angebracht wird, die fest mit dem Schlauch vernäht ist. Der Transponder garantiere einen bestmöglichen Schutz vor Identitäts- und Datenverlust der Schwerlast-Rundschlinge. So werde eine lange Einsatzzeit und eine Erleichterung der Datenspeicherung für den Prüfservice gewährleistet. Mit der EPIS-Datenbanksoftware werden die erfassten Produktdaten verwaltet. So können jederzeit aussagefähige Berichte und Inventarlisten erstellt werden. Ferner lassen sich weitere Produkte der Hebe- und Höhensicherungstechnik wie Anschlagketten und Traversen, aber auch Leitern und Rolltore mit einem Transponder nachrüsten.
Lesen Sie mehr in der Oktoberausgabe von "RFID im Blick".
Bild: Hansa Tec GmbH


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






