Barrierefreies Leben im Smart Home
Wohnen im Smart Home? Möglich ist das im Bremen Ambient Assisted Living Laboratory (BAALL), welches das Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Universität Bremen betreibt. Die 60 Quadratmeter große alters- und behindertengerechte Wohnung verbindet für „Senioren in spe" selbstbestimmtes Wohnen mit Lebensqualität. Schwerpunkt der Forschung bildet die Navigation mit Mobilitätsassistenten, Softwaremodulen, die für zwei Hardwareplattformen entwickelt wurden: den Rollstuhl Rolland und den Rollator iWalker.
„Der intelligente Rollstuhl ist mit elektrischem Antrieb, Radsensoren und einem kleinen Steuerungs-PC ausgestattet und kann mittels Laserscannern autonom im Wohnraum navigieren", so Dr. Stahl. In der intelligenten Umgebung ist der Navigationsassistent auch mit Sprachinteraktionstechnologie kombiniert. Die Rollatoren sind ebenfalls mit Laserscannern ausgestattet. „RFID wäre allerdings eine interessante, weil kostengünstigere Alternative, die bereits auch bei der Planung des BAALL berücksichtigt wurde. So könnte die Navigation ebenfalls über ein Raster aus RFID-Tags im Fußboden erfolgen." Weitere Szenarien für intelligente Systeme haben die Forscher bereits im Blick: So ließen sich mittels RFID die Aktivitäten von Bewohnern mit Objekten assoziieren, um Beleuchtung oder Heizung intelligent zu automatisieren. „Diese Entwicklung steht gerade am Anfang."
Lesen Sie mehr zum Thema „Smart Home" in der Oktoberausgabe von „RFID im Blick".
Foto: (C)Raumplus


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






