Klingele Papierwerke weiten RFID-Einsatz aus
In Fertigwarenlägern und seiner Papierfabrik nutzt der Wellpappenhersteller Klingele Papierwerke Transponder, um Prozesse zu verschlanken und zu beschleunigen. Rund 100 Papierrollen von wechselnden Lieferanten werden pro Tag in jedem Wellpappenwerk von Klingele verarbeitet.
Getaggte Paletten sind seit 2009 feste Bestandteile im Wellpappenwerk von Klingele in Werne. Die RFID-gestützten Prozessabläufe betreffen die Produktionsentsorgung und die Block- und Regaleinlagerung. Insgesamt investierten die Klingele Papierwerke rund 700 000 Euro in die RFID-Technologie. Der ROI wird in relativ kurzer Zeit erwartet.
„Motiviert durch die positiven Erfahrungen haben wir die RFID-Technologie zur Palettenkennzeichnung 2010 und 2011 auch in den Fertigwarenlägern der Wellpappenwerke in Grunbach und Delmenhorst eingeführt. Unser Werk in Hilpoltstein wird in diesem Herbst in das System mit eingebunden. Der Standort Delmenhorst bietet sich an für den RFID-Einsatz, da wir dort ein großes Außenlager betreiben mit einer Stellkapazität von rund 9 000 Paletten", sagte Oliver Roggenkamp, stellvertretender IT-Leiter bei Klingele, im Interview mit „RFID im Blick". Die RFID-Lösung wurde vom Technologieanbieter und Systemintegrator Stonegarden Technologies umgesetzt. Die Erfassung der Transponder ist an das SAP-System von Klingele gekoppelt.
„Ab Herbst werden wir die RFID-basierte Rohwarenerfassung in die Produktionsprozesse unserer Wellpappenwerke integrieren. Wir werden die eingekauften Papierrollen (Rohwaren) beim Wareneingang mit RFID-Etiketten kennzeichnen. So erhalten wir einen Überblick darüber, welche Rolle von welchem Hersteller in die Produktion gegangen ist", gibt Roggenkamp einen Ausblick.
Lesen Sie den kompletten Beitrag in der Oktoberausgabe von „RFID im Blick".
Bild: Klingele Papierwerke GmbH & Co. KG


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






