Nächster Termin beim Verband der Automobilindustrie
AIM, der Industrieverband für Technologien der Automatischen Identifikation (AutoID), führt die Reihe von PIA-Workshops (Privacy Impact Assessment) zum europäischen RFID-Datenschutz fort. Das Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie hat die Schirmherrschaft für die Workshops übernommen. Der nächste Termin ist der 7. November 2011 beim Verband der Automobilindustrie (VDA) in Berlin. Die großen Anwender, die der VDA vertritt, sind als RFID-Betreiber zur Ausarbeitung einer Datenschutzfolgeabschätzung aufgerufen. So steht unter anderem ein Vortrag des Unternehmens Daimler auf der Agenda.
Mit RFID-Systemen können vielfältige Optimierungspotenziale in den unterschiedlichsten Markt- und Unternehmensbereichen gehoben werden: in Produktions- und Logistikketten, in industriellen wie in konsumorientierten Prozessen. In zahlreichen Anwendungsgebieten verlangt der RFID-Einsatz die Umsetzung spezieller Anforderungen an den Datenschutz.
Der Industrieverband AIM vertritt die Überzeugung, dass die RFID-Technologie sich nur dann erfolgreich im Markt ausbreiten kann, wenn der Datenschutz transparent und gesetzeskonform geregelt wird. Maßgebliches Ziel ist die informationelle Selbstbestimmung der Bürger.
Das PIA-Thema wird in Zukunft immer wichtiger, denn PIAs werden auch in der in Vorbereitung befindlichen neuen generellen EU-Datenschutzrichlinie (Directive) gefordert, und zwar nicht nur bei der Verarbeitung von RFID-Daten. Damit erlangt diese Forderung Gesetzeskraft. Ein RFID-PIA ist also eine gute Vorübung für ein generelles PIA. AIM-Mitglieder berichteten im Rahmen der bisherigen Workshops übereinstimmend, dass es für sie zielführend sei, ihre Kunden, also die RFID-Anwender, über PIA zu informieren. Das stärke die Kundenbindung.
Weitere Informationen und Anmeldung unter www.aim-d.de.
Bild: AIM-D e.V.


Die RFID-Technologie ist ausgereift. Standards für die gängigen Systeme sind verfügbar. Und für alle Anwendungen unterschiedlichst...






